Neodym-Kugelmagnet Dm. 13 N 80 °C, VMM10-N50

Neodym-Kugelmagnet Dm. 13 N 80 °C, VMM10-N50
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Parameter

Magnetische Eigenschaften VMM10-N50
Durchmesser D (mm) ? 13
Temperaturbeständigkeit 80 °C
Gewicht (g) 8
Oberflächenbehandlung Nickel
Magnetform Kugelmagnete
Toleranz (± mm) 0,1
Je nach Form Kugeln

Zusätzliche Beschreibung

Wie wird die Reißkraft des Magnets gemessen?

Die Reißkraft ist eine solche Kraft, die auszuüben ist, um den Magnet von einer (magnetischen) Stahlunterlage abzureißen, und zwar unter folgenden Bedingungen:

• Die Unterlage muss aus reinem Stahl bestehen und ihre Stärke muss mindestens 10 mm betragen.

• Der Magnet berührt den jeweiligen Gegenstand mit der ganzen Fläche, deswegen muss ein perfekter Kontakt des Magnets mit der Unterlage gewährleistet sein.

• Der Magnet wird senkrecht auf die Unterlage gezogen.

Wodurch wird die Magnetkraft eines Magnets gesenkt?

• Der Magnet berührt den Gegenstand nicht mit der ganzen Fläche, weil die Oberfläche des jeweiligen Gegenstandes nicht eben ist.

• Der Magnet kann zur Seite verrutschen, wenn er nicht senkrecht zur Oberfläche gezogen wird. Somit kommt es zum viel einfacheren Abreißen des Magnets.

• Der magnetische Gegenstand besteht nicht aus reinem (magnetischem) Stahl, an der Oberfläche befindet sich wahrscheinlich ein Farbanstrich, eine Gummi- oder Kunststoffschicht oder eine Schicht von einem anderen Material, die den Abstand zwischen dem Magnet und der Metallunterlage vergrößert.

• Der Magnet berührt den Gegenstand nicht. Je größer der Abstand zwischen dem Magnet und der Metallunterlage ist, desto kleiner wird die Magnetkraft.

• Der Gegenstand ist verrostet.

Oberflächenbehandlung des Magnets

Die Magnetoberfläche ist mit Nickel beschichtet, das den Magneten gegen Korrosion schützt. Achtung, beim langfristigen Gebrauch im Außenbereich oder bei zerstörter Oberflächenbehandlung fängt der Magnet an zu oxidieren.

Neodym-Magneten sind sehr korrosionsanfällig, deshalb ist ihre Oberfläche meistens mit Nickel (10-20 µm), Zink (5-10 µm), Gold (5-10 µm), Epoxidharz (20-30 µm) versehen oder die Oberfläche der Magneten ist passiviert (0 µm). Als eine Zwischenschicht zwischen der finalen Oberflächenveredelung wird meistens eine Kupferschicht verwendet.

Neodym-Magnet vs. Ferrit-Magnet

Vorteile (Ferrit-Magnet vs. Neodym-Magnet)

- Die stärksten Neodym-Magneten können bis das Tausendfache ihres Gewichtes tragen

- Die minimale Größe eines Neodym-Magnets übertrifft mehrmals die Leistung des Ferrit-Magnets

- Neodym-Magnete werden mit Schneidverfahren hergestellt, deshalb kann fast „jede beliebige“ Form erzeugt werden. Zur Herstellung von Ferrit-Magneten ist meistens eine Pressform erforderlich. Für einige Abmessungen kann auch das Schneidverfahren gewählt werden, aber erst ab einer größeren Menge

Nachteile (Ferrit-Magnet vs. Neodym-Magnet)

- Neodym-Magneten sind teurer

- Neodym-Magneten sind korrosionsanfällig

- Alle Ferrit-Magnete haben eine gleiche Temperaturbeständigkeit, es müssen nicht unterschiedliche Materialtypen wie bei Neodym-Magneten gewählt werden, wo die Temperaturbeständigkeit vom Materialtyp abhängt

Neodym-Magneten werden mit Sintern hergestellt und ihre Anisotropie (Magnetisierungsrichtung) wird meistens bereits in der Produktion der Halberzeugnisse, die nachfolgend zum Schneiden der jeweiligen Endabmessungen benutzt werden, voreingestellt. Außer in außergewöhnlichen Fällen ist es also nicht möglich, den Magnetisierungstyp nach der Fertigstellung der Endabmessung des Neodym-Magnets zu wählen. Im Gegensatz dazu können Ferrit-Magneten, ihre isotrope Version, mithilfe der gewählten Magnetisierungsvorrichtung in beliebigen Varianten und Richtungen magnetisiert werden. Bei den anisotropen Ferrit-Magneten wird die Magnetisierungsrichtung auch bereits bei der Produktion eingestellt, weil sie im sog. Nassverfahren, also in der voreingestellten Magnetisierungsrichtung gepresst werden.

FERRIT- VS. NEODYM-MAGNETE: Die starken Neodym-Magnete können eine Änderung der Magnetisierungsrichtung bzw. eine vollständige Entmagnetisierung (Magnetkraftverlust) bei Ferrit-Magneten verursachen. Keine Neodym-Magnete und Ferrit-Magnete aneinander nähern oder verbinden. Mit gegenseitigen Abständen von mindestens 10 cm lagern.

Für mehr Informationen gehen Sie zu den FAQ der Kunden oder setzen Sie sich mit uns in Kontakt.

ROHS-Erklärung

VERSCHLUCKEN VON MAGNETEN: Magnete nicht verschlucken oder einatmen. Durch die Anziehungskraft der sich im Körper befindenden Magnete, kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen und sofortige ärztliche Hilfe wäre erforderlich.  Außer Reichweite von Kindern aufbewahren. Magnete sind kein Spielzeug.

VERLETZUNGSGEFAHR: Große, insbesondere Neodym-Magnete, verfügen über eine sehr starke Anziehungskraft. Durch unvorsichtige und unkonzentrierte Handhabung mit Magneten, können Finger oder Haut zwischen den Magneten eingeklemmt werden. ACHTUNG: Es kann zu blauen Flecken und Quetschungen kommen. Sehr große, insbesondere Neodym-Magnete, können Knochenbrüche verursachen. Bei der Handhabung mit größeren Magneten sollten robustere Schutzhandschuhe getragen werden.

VERLETZUNGSGEFAHR: Magnete sind sehr zerbrechlich. Zusammenstoßende Magnete können zerbrechen und scharfe Splitter können in eine Entfernung von mehreren Metern geschleudert werden und die Augen verletzen. Gehen Sie mit Magneten vorsichtig um, um eine Magnetkollision zu vermeiden. ACHTUNG: Neodym-Magnete sind sehr stark und können sich gegenseitig auch über große Entfernungen anziehen. Halten Sie die Magnete in genügendem Abstand von sich weg und tragen Sie bei der Handhabung eine Schutzbrille. Denken Sie auch an die Personen, die bei der Handhabung mit Magneten zuschauen.

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