Magnet fishing
Magnetfischen ist ein großer Hit, besonders bei uns in der Tschechischen Republik, wo es immer beliebter wird. Wir bieten sehr starke Fishing-Magnete, also Magnete für Schatzsucher, an. Unser schwächster Magnet hat eine Haftkraft von 94 kg, während der stärkste eine unglaubliche Haftkraft von bis zu 1.100 kg erreicht. Mit diesem Magneten holen Sie wirklich beeindruckende Funde aus dem Wasser. Wenn Sie Gegenstände wie Fahrräder, Tresore, Waffen und ähnliche schwere Dinge aus dem Wasser ziehen möchten, empfehlen wir stärkere Magnete mit einer Haftkraft von 500 kg und mehr. Wir bieten auch Zubehör wie sehr robuste Seile an, auf die Sie nicht verzichten können. Interessiert es Sie auch, was sich in der örtlichen Talsperre befindet? Nichts einfacher als das – kaufen Sie sich einfach einen ordentlichen Magneten und werfen Sie ihn aus.
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1Klären Sie zuerst, ob Sie an dieser Stelle suchen dürfen
Das gehört an den Anfang, nicht ans Ende. In Deutschland ist Magnetfischen nicht überall ohne Weiteres erlaubt, und die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland und Gewässer.
- Gewässer haben einen Eigentümer oder eine zuständige Behörde, etwa die Kommune, das Wasser- und Schifffahrtsamt oder einen privaten Grundstückseigentümer. Fragen Sie dort vorab nach einer Erlaubnis.
- In mehreren Bundesländern gelten zusätzlich Denkmalschutzvorschriften, die das gezielte Suchen nach Fundstücken genehmigungspflichtig machen.
- Gefundene Gegenstände unterliegen dem Fundrecht und gehören nicht automatisch dem Finder.
- Naturschutzgebiete, Brücken, Schleusen und Bahnanlagen sind in der Regel tabu.
Informieren Sie sich deshalb vor dem ersten Wurf bei der zuständigen Stelle vor Ort. Wir können und dürfen dazu keine rechtliche Auskunft geben, aber eine kurze Anfrage bei der Gemeinde erspart Ihnen im Zweifel viel Ärger.
2Wichtig: Was tun, wenn Sie Munition finden
In deutschen Gewässern liegt noch immer Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Beim Magnetfischen kommt so etwas tatsächlich vor, und dann gilt ohne Ausnahme:
- Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht transportieren und den Gegenstand nicht weiter aus dem Wasser ziehen.
- Abstand halten und andere Personen fernhalten.
- Sofort die Polizei über 110 verständigen. Sie zieht den Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzu.
- Auch alte, verrostete Fundstücke können noch gefährlich sein. Das gilt ebenso für Waffen, die Sie keinesfalls mitnehmen dürfen.
Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, sollte vom Magnetfischen absehen. Wer es tut, sollte die Regel kennen, bevor der Fall eintritt.
3Wählen Sie einseitig oder beidseitig
Suchmagnete sind Topfmagnete mit Öse oder Gewinde. Es gibt zwei Bauarten:
- Einseitig: Der Magnet zieht nur nach unten, die Rückseite hält kaum. Das ist die Wahl zum Absuchen des Gewässerbodens, weil der Magnet flach aufliegt.
- Beidseitig: Zwei Haftflächen, sinnvoll beim Suchen an Kaimauern, Spundwänden und in Gräben, wo der Magnet seitlich streift.
Für den Einstieg genügt eine einseitige Ausführung. Wer regelmäßig an Uferbefestigungen sucht, greift zur beidseitigen Variante.
4Legen Sie die Haftkraft realistisch aus
Die angegebene Haftkraft gilt für senkrechten Abzug von einer sauberen, ebenen Stahlplatte. Unter Wasser sind die Bedingungen andere: Rost, Schlamm, unregelmäßige Oberflächen und schräger Zug senken die reale Kraft deutlich, oft auf einen Bruchteil des Katalogwerts.
- Bis etwa 200 kg für den Einstieg, kleine Gewässer und Gräben.
- Etwa 300 bis 500 kg als gängige Größe für Kanäle, Häfen und Flüsse.
- Darüber nur, wenn Sie Erfahrung haben und die Handhabung beherrschen.
Bedenken Sie: Ein Magnet, der 500 kg hält, ist an Land kaum noch von einer Stahlfläche zu lösen. Mehr Kraft bedeutet nicht mehr Funde, sondern vor allem mehr Risiko und mehr verlorene Magnete.
5Nehmen Sie Seil, Karabiner und Sicherung ernst
Die häufigste Ursache für einen verlorenen Suchmagneten ist nicht der Magnet, sondern die Verbindung. Achten Sie darauf:
- Seil mit ausreichender Bruchlast, mindestens 8 mm Durchmesser, möglichst schwimmfähig und abriebfest. Länge nach Gewässer, meist 20 bis 30 m.
- Karabiner aus Edelstahl mit Verschlusssicherung, kein einfacher Schnappkarabiner.
- Knoten: ein Palstek ist zuverlässig und lässt sich auch unter Last wieder lösen. Sichern Sie das lose Ende zusätzlich.
- Öse und Gewinde: Prüfen Sie vor jedem Einsatz, ob die Ringschraube fest sitzt, und sichern Sie sie mit Gewindesicherungslack.
6Schützen Sie sich und den Magneten
Fundstücke sind scharfkantig, rostig und verschmutzt. Tragen Sie feste Handschuhe, halten Sie Ihren Tetanusschutz aktuell und arbeiten Sie nie allein an steilen oder rutschigen Ufern.
Zum Magneten selbst: Der Neodym-Kern ist spröde, und die Beschichtung ist die Schwachstelle. Lassen Sie den Magneten nicht ungebremst gegen Stahl schlagen, spülen Sie ihn nach jedem Einsatz mit Süßwasser ab, trocknen Sie ihn gründlich und lagern Sie ihn trocken. Eine beschädigte Beschichtung führt unter Wasser schnell zu Korrosion und dauerhaftem Kraftverlust.
Tipp: Nehmen Sie einen Eimer oder eine Wanne für die Funde mit und entsorgen Sie Schrott ordnungsgemäß, statt ihn am Ufer liegen zu lassen. Halten Sie starke Magnete außerdem fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern; zwischen zwei Suchmagneten besteht erhebliche Quetschgefahr für die Finger.
Verwandte Kategorien zur Kategorie Magnet fishing
- Seil zum Magnetfischen
- Augenmagnete
- Magnete mit Karabinerhaken
- Topfmagnete
- Topfmagnete mit Gewinde
- Topfmagnete mit Gewindebuchse
- Topfmagnete mit Loch
- Magnethaken
- Magnete mit Gewinde
- Starke Magnete
- Große Magnete
- Neodym-Magnete
- Neodym nach Haftkraft
- Haftkraft 15 bis 50 kg
- Haftkraft 50+ kg
- Beschichtete Magnete
- Teleskopmagnet
- Handmagnete
- Rostfreie Schrauben
- Klebstoff für Magnete
Häufige Fragen zum Magnetfischen
Nicht pauschal. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland und Gewässer. Jedes Gewässer hat einen Eigentümer oder eine zuständige Behörde, etwa die Kommune, das Wasser- und Schifffahrtsamt oder einen privaten Grundstückseigentümer, und dort sollten Sie vorab um Erlaubnis fragen. In mehreren Bundesländern greifen zusätzlich Denkmalschutzvorschriften, die das gezielte Suchen genehmigungspflichtig machen. Gefundene Gegenstände unterliegen außerdem dem Fundrecht. Informieren Sie sich deshalb vor dem ersten Einsatz bei der zuständigen Stelle vor Ort; eine rechtliche Auskunft können wir nicht geben.
Den Fund nicht anfassen, nicht bewegen und nicht weiter aus dem Wasser ziehen. Halten Sie Abstand, halten Sie andere Personen fern und verständigen Sie sofort die Polizei über 110, die den Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzuzieht. In deutschen Gewässern liegt noch immer Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, und auch stark verrostete Fundstücke können gefährlich sein. Waffen dürfen Sie unter keinen Umständen mitnehmen.
Für kleine Gewässer und Gräben genügen Suchmagnete bis etwa 200 kg, für Kanäle, Häfen und Flüsse sind rund 300 bis 500 kg die gängige Größe. Beachten Sie, dass die angegebene Haftkraft für senkrechten Abzug von einer sauberen, ebenen Stahlplatte gilt: Rost, Schlamm, unregelmäßige Oberflächen und schräger Zug senken die reale Kraft deutlich. Mehr Kraft bedeutet außerdem nicht mehr Funde, sondern vor allem schwierigere Handhabung, denn ein Magnet mit 500 kg ist an Land kaum noch von Stahl zu lösen.
Das hängt davon ab, wo Sie suchen. Einseitige Magnete ziehen nur nach unten und eignen sich zum Absuchen des Gewässerbodens, weil der Magnet flach aufliegt. Beidseitige Ausführungen haben zwei Haftflächen und sind sinnvoll an Kaimauern, Spundwänden und in Gräben, wo der Magnet seitlich an der Wand entlangstreift. Für den Einstieg genügt eine einseitige Ausführung.
Ein Seil mit ausreichender Bruchlast, mindestens 8 mm Durchmesser, möglichst schwimmfähig und abriebfest; als Länge sind je nach Gewässer 20 bis 30 m üblich. Verwenden Sie einen Karabiner aus Edelstahl mit Verschlusssicherung, keinen einfachen Schnappkarabiner. Als Knoten eignet sich ein Palstek, der sich auch unter Last wieder lösen lässt; sichern Sie das lose Ende zusätzlich. Prüfen Sie vor jedem Einsatz, ob die Ringschraube am Magneten fest sitzt.
Spülen Sie ihn mit Süßwasser ab, trocknen Sie ihn gründlich und lagern Sie ihn trocken. Der Neodym-Kern ist spröde und die Beschichtung die Schwachstelle: Lassen Sie den Magneten nicht ungebremst gegen Stahl schlagen, denn eine beschädigte Beschichtung führt unter Wasser schnell zu Korrosion und dauerhaftem Kraftverlust. Tragen Sie außerdem beim Bergen feste Handschuhe, da Fundstücke scharfkantig und rostig sind.
In dieser Kategorie finden Sie Suchmagnete für das Magnetfischen, also Topfmagnete mit Öse oder Gewinde in einseitiger und beidseitiger Ausführung, dazu passende Seile und Karabiner. Bei jedem Produkt geben wir Abmessungen, Haftkraft, Ausführung und Beschichtung an, damit Sie realistisch auslegen können: Die Katalogwerte gelten für senkrechten Abzug von sauberem Stahl, während Rost, Schlamm und schräger Zug die reale Kraft deutlich senken. Wir liefern zusätzlich die Sicherheits- und Handhabungsinformationen, die zu diesem Hobby gehören, denn ein starker Suchmagnet ist Werkzeug und Gefahrenquelle zugleich.





