Topfmagnete
Der Stahlmantel verstärkt die Haftkraft des verwendeten Magneten im Magnetsystem mit Stahltopf erheblich. Wir verkaufen eine breite Palette an Formen und Größen magnetischer Halter. Magnetsysteme mit Stahltopf sind für einen großen Temperaturbereich geeignet. Diese Magnetsysteme können auch als Magnethalter, Magnethaken, Haftmagnete oder Topfmagnete bezeichnet werden.
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1Verstehen Sie, warum ein Topfmagnet stärker hält
Ein Topfmagnet besteht aus einem Magneten in einer Stahlschale. Die Schale bündelt das magnetische Feld und führt es gezielt zur Haftfläche, statt es nach allen Seiten austreten zu lassen. Dadurch hält ein Topfmagnet ein Mehrfaches eines gleich großen Rohmagneten, obwohl im Inneren dasselbe Material steckt.
Zwei weitere Vorteile ergeben sich daraus: Die Schale schützt den spröden Magneten mechanisch vor Schlag und Bruch, und sie bietet eine Aufnahme für Gewinde oder Bohrung, sodass sich der Magnet sauber befestigen lässt. Der Preis dafür ist, dass die Rückseite kaum magnetisch ist, der Topfmagnet zieht praktisch nur nach vorne.
2Wählen Sie die Befestigungsart
Die Art der Aufnahme entscheidet, wie der Topfmagnet in Ihre Konstruktion kommt:
- Mit Loch (Senkung): wird mit einer Senkkopfschraube durchgeschraubt, liegt danach plan auf. Die häufigste Ausführung.
- Mit Innengewinde: eine Gewindebuchse im Topf, in die Sie eine Schraube oder Gewindestange eindrehen.
- Mit Gewindezapfen (Außengewinde): der Magnet trägt selbst einen Gewindebolzen und wird mit einer Mutter befestigt.
- Mit Haken oder Öse: zum Aufhängen von Lasten, ohne weitere Montage.
- Ohne Gewinde: zum Einkleben oder Einlassen in eine Bohrung.
- Gummiert: mit Schutzmantel, für lackempfindliche Flächen und rutschfesten Halt.
Klären Sie die Befestigung vor dem Kauf, denn nachträglich lässt sich weder ein Gewinde einbringen noch die Schale aufbohren, ohne den Magneten zu beschädigen.
3Rechnen Sie die Haftkraft mit deutlicher Reserve
Die angegebene Haftkraft gilt für den senkrechten Abzug von einer ebenen, sauberen Stahlplatte mit ausreichender Dicke, ohne Luftspalt und ohne Lackschicht. Weil Topfmagnete oft zum Tragen und Aufhängen verwendet werden, ist die richtige Auslegung hier besonders wichtig:
- Senkrechter Zug nach unten: mindestens das Zwei- bis Dreifache der Masse ansetzen.
- Seitliche Belastung oder Abscheren: hier hält nur die Reibung, je nach Oberfläche oft nur rund 20 bis 30 Prozent des angegebenen Wertes. Rechnen Sie mit dem Vierfachen.
- Dynamische Last, Erschütterung, Wind: Reserve weiter erhöhen, kurzzeitige Kraftspitzen liegen deutlich über der Ruhelast.
Ein Hinweis aus der Praxis: Zum Heben schwebender Lasten sind Topfmagnete nicht bestimmt. Dafür gibt es Lasthebemagnete mit entsprechender Auslegung und Sicherheitsfaktor.
4Prüfen Sie Untergrund und Blechdicke
Der Topfmagnet ist auf einen guten magnetischen Rückschluss angewiesen. Ist das Gegenblech dünner als nötig, kann es das gebündelte Feld nicht vollständig führen und die Haftkraft bricht spürbar ein, oft stärker als bei einem Rohmagneten.
Ebenso wirken Lack, Zunder, Rost, Farbe und Staub als Luftspalt. Schon eine dicke Pulverbeschichtung senkt die Kraft messbar. Und beachten Sie: An Aluminium, Kunststoff und Edelstahl der Reihe 1.4301 hält ein Topfmagnet gar nicht, unabhängig von seiner Stärke.
5Wählen Sie das Magnetmaterial nach Temperatur und Umgebung
Im Inneren steckt meist Neodym, seltener Ferrit. Damit gelten dieselben Grenzen wie bei den Rohmagneten:
- Neodym-Topfmagnete halten am meisten, sind aber in der Standardklasse N nur bis etwa 80 °C einsetzbar.
- Ferrit-Topfmagnete halten weniger, vertragen aber deutlich mehr Wärme und sind günstiger.
- Gummierte Ausführungen schützen Lackflächen, erhöhen die Rutschfestigkeit, senken aber durch den Mantel die Haftkraft.
Für Feuchtigkeit und Außeneinsatz beachten Sie, dass auch die Stahlschale korrodieren kann. Prüfen Sie die Angaben zur Oberfläche beim jeweiligen Produkt.
6Montieren und handhaben Sie sicher
Topfmagnete sind mechanisch robuster als Rohmagnete, aber die Kräfte sind erheblich. Ziehen Sie Schrauben nur so fest an, dass der Magnet sicher sitzt, denn der Magnetkern im Topf bleibt spröde. Achten Sie auf eine plane Auflagefläche, sonst liegt der Topf nur auf der Kante auf und verliert Kraft.
Tipp zum Lösen: Ein starker Topfmagnet lässt sich senkrecht kaum abziehen, seitliches Abschieben über die Kante geht dagegen leicht. Nutzen Sie das auch beim Trennen zweier Magnete. Es besteht Quetschgefahr für die Finger, wenn ein Topfmagnet auf eine Stahlfläche schnappt. Halten Sie Magnete zudem fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern.
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- Topfmagnete mit Loch
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Häufige Fragen zu Topfmagneten
Wegen der Stahlschale. Sie bündelt das magnetische Feld und führt es gezielt zur Haftfläche, statt es nach allen Seiten austreten zu lassen. Dadurch erreicht ein Topfmagnet ein Mehrfaches der Haftkraft eines gleich großen Rohmagneten, obwohl im Inneren dasselbe Material steckt. Der Preis dafür ist, dass die Rückseite kaum magnetisch ist: Ein Topfmagnet zieht praktisch nur nach vorne.
Ausführungen mit Loch für eine Senkkopfschraube, mit Innengewinde zum Eindrehen einer Schraube oder Gewindestange, mit Gewindezapfen zum Befestigen mit einer Mutter, mit Haken oder Öse zum Aufhängen sowie Ausführungen ohne Gewinde zum Einkleben. Gummierte Varianten schützen zusätzlich lackempfindliche Flächen. Klären Sie die Befestigung vor dem Kauf, denn nachträglich lässt sich weder ein Gewinde einbringen noch die Schale aufbohren, ohne den Magneten zu beschädigen.
Deutlich weniger als die angegebene Haftkraft. Diese gilt für senkrechten Abzug von einer sauberen, ebenen und ausreichend dicken Stahlplatte ohne Luftspalt. Setzen Sie bei senkrechtem Zug mindestens das Zwei- bis Dreifache der Masse an, bei seitlicher Belastung das Vierfache, weil dort nur die Reibung wirkt. Bei Erschütterungen oder Wind erhöhen Sie die Reserve weiter. Zum Heben schwebender Lasten sind Topfmagnete nicht bestimmt, dafür gibt es Lasthebemagnete.
Meist wegen des Gegenblechs. Ist es zu dünn, kann es das gebündelte Feld nicht vollständig führen, und die Kraft bricht bei Topfmagneten oft stärker ein als bei Rohmagneten. Ebenso wirken Lack, Pulverbeschichtung, Rost, Zunder und Staub als Luftspalt. Prüfen Sie außerdem, ob der Topf wirklich plan aufliegt: Auf einer unebenen Fläche trägt nur die Kante. An Aluminium, Kunststoff und Edelstahl der Reihe 1.4301 hält er gar nicht.
Nicht senkrecht abziehen, sondern seitlich über die Kante abschieben. Beim geraden Abzug wirkt die volle Haftkraft, beim Schieben nur die Reibung, was einen Bruchteil davon ausmacht. Dasselbe gilt beim Trennen zweier Magnete. Achten Sie dabei auf die Finger: Wenn ein starker Topfmagnet auf eine Stahlfläche schnappt, besteht Quetschgefahr.
Das hängt von der Ausführung ab. Im Inneren steckt meist Neodym, das eine Schutzbeschichtung braucht, und auch die Stahlschale selbst kann korrodieren. Für Feuchtigkeit und Außeneinsatz prüfen Sie deshalb die Angaben zur Oberfläche beim jeweiligen Produkt; gummierte Ausführungen bieten zusätzlichen Schutz. Beachten Sie außerdem die Temperatur: Neodym-Topfmagnete der Standardklasse sind nur bis etwa 80 °C einsetzbar, Ferrit-Ausführungen vertragen deutlich mehr.
In dieser Kategorie finden Sie Topfmagnete, auch Flachgreifer genannt: Magnete in einer Stahlschale, die das Feld bündelt und dadurch ein Mehrfaches der Haftkraft eines gleich großen Rohmagneten erreicht. Zur Auswahl stehen Ausführungen mit Loch, mit Innengewinde, mit Gewindezapfen, mit Haken, ohne Gewinde und gummiert, dazu flache und atypische Bauformen sowie Zylindermagnete mit h6-Toleranz im Messinggehäuse. Bei jedem Produkt geben wir Abmessungen, Haftkraft, Art der Befestigung, Material und maximale Arbeitstemperatur an, damit Sie die Kraft an der tatsächlichen Belastungsrichtung auslegen und nicht am Katalogwert.




