Trichtermagnet
Unser Angebot an Magnetabscheider umfasst auch diese speziellen Magnete für Einfülltrichter. Sie werden insbesondere in der Kunststoffindustrie eingesetzt, wo mit Granulat oder Regranulat gearbeitet wird. Sie können jedoch auch in anderen Bereichen verwendet werden, in denen Material über Trichter dosiert wird, z. B. bei manuellen Dosier- und Abfüllstationen oder ähnlichen Anwendungen.
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1Prüfen Sie, ob der Trichter der richtige Kontrollpunkt ist
Der Trichtermagnet sitzt dort, wo das Material in die Maschine eintritt, also unmittelbar vor Schnecke, Extruder oder Spritzeinheit. Das ist der letzte Moment, in dem eine Metallverunreinigung noch abgefangen werden kann, bevor sie Schaden anrichtet.
Eingesetzt wird er vor allem in der Kunststoffindustrie bei Granulat und Regranulat, er eignet sich aber ebenso für andere Bereiche, in denen Material über einen Trichter dosiert wird, etwa bei manuellen Dosier- und Abfüllstationen.
Wird das Material dagegen über eine geschlossene Rohrleitung gefördert, gehört die Kontrolle in die Leitung. Dafür sind ausziehbare Magnetabscheider oder Strömungsabscheider vorgesehen.
2Rechnen Sie bei Regranulat mit deutlich höherer Belastung
Das ist der praktische Kernpunkt dieser Kategorie. Neuware aus dem Sack ist in der Regel sauber, Regranulat hat dagegen bereits einen Verarbeitungszyklus hinter sich: Mahlen, Fördern, Sieben, Transportieren. Bei jedem dieser Schritte gelangt Metallabrieb in das Material.
- Neuware: Kontrolle dient überwiegend der Absicherung, Reinigungsintervalle sind lang.
- Regranulat und Mahlgut: Kontrolle ist Pflicht, Reinigung gehört in den Chargenwechsel.
- Rückgeführtes Material aus der eigenen Mühle: hier stammt der Abrieb aus Ihren eigenen Messern, entsprechend fein und entsprechend schädlich für die Schnecke.
3Legen Sie die Reinigung auf den Chargenwechsel
Ein Trichtermagnet hält abgeschiedene Partikel an der Oberfläche fest. Sammelt sich dort eine Schicht, sinkt die Wirkung und im schlechtesten Fall wird bereits abgefangenes Material beim nächsten Nachfüllen wieder mitgerissen.
Praktikabel ist ein fester Rhythmus statt einer Sichtprüfung: Reinigung bei jedem Materialwechsel, bei Regranulat zusätzlich einmal pro Schicht. Der Magnet wird entnommen, abgewischt und wieder eingesetzt.
Prüfen Sie beim Reinigen, was Sie abwischen. Grobe Späne deuten auf ein Problem in der Fördertechnik hin, feiner Abrieb auf Verschleiß in der Mühle. Der Trichtermagnet ist damit zugleich ein kostenloses Diagnosewerkzeug für Ihre Anlage.
4Beachten Sie die Temperatur im Trichter
Beheizte Trichter, Trockner und die Abwärme der Verarbeitungsmaschine heben die Temperatur im Einfüllbereich oft deutlich über die Hallentemperatur. Für Neodym-Magnete ist die Betriebstemperatur eine harte Grenze, wird sie überschritten, verliert der Magnet dauerhaft an Kraft.
Arbeiten Sie mit Materialtrocknung oder hohen Verarbeitungstemperaturen, klären Sie die Auslegung vorab mit uns. Für heiße Umgebungen kommen temperaturbeständige Magnete zum Einsatz.
5Planen Sie die zweite Stufe, wenn es um Produktreinheit geht
Ein Trichtermagnet schützt die Maschine. Geht es zusätzlich um die Reinheit des Endprodukts, braucht die Linie einen zweiten Kontrollpunkt hinter der Verarbeitung, vor Abfüllung oder Verpackung.
- Feine, gut rieselfähige Fraktionen: Magnetrost im Schwerkraftfall.
- Material, das zur Brückenbildung neigt: rotierender Magnetabscheider.
- Schlecht rieselfähiges Material, das einen Rost zusetzen würde: magnetischer Plattenabscheider.
Verwandte Kategorien zu Trichtermagneten
- Magnetabscheider für Industrie
- Magnetrost
- Magnetstab
- Ausziehbare Magnetabscheider
- Rotierende Magnetabscheider
- Magnetische Plattenabscheider
- Magnetische Strömungsabscheider
- Magnettrommel
- Magnetplatten
- Magnetisches Trenngefäß
- Magnetische Staubfänger
- Superstarker Sortiermagnet
- Magnetischer Spänesammler
- Magnetische Matten
- Rohrleitungssysteme JACOB
- Konusstücke JACOB
- Übergangsstücke JACOB
- Industriemagnete
- Neodym-Magnete
- Temperaturbeständige Magnete
Häufige Fragen zu Trichtermagneten
Es handelt sich um spezielle Magnete für Einfülltrichter. Sie kommen insbesondere in der Kunststoffindustrie zum Einsatz, wo mit Granulat oder Regranulat gearbeitet wird.
Verwendbar sind sie ebenso in anderen Bereichen, in denen Material über einen Trichter dosiert wird, beispielsweise bei manuellen Dosier- und Abfüllstationen oder ähnlichen Anwendungen.
Bei Neuware dient der Magnet überwiegend der Absicherung, die Reinigungsintervalle sind entsprechend lang. Kritisch wird es bei Regranulat und eigenem Mahlgut, weil dort Metallabrieb aus Mühle, Förderung und Siebung enthalten sein kann.
Ein einzelnes Metallteil, das in die Schnecke gelangt, verursacht einen Schaden, der die Investition in den Abscheider um ein Vielfaches übersteigt.
Sinnvoll ist ein fester Rhythmus statt einer Sichtprüfung: bei jedem Materialwechsel, bei Regranulat zusätzlich einmal pro Schicht. Der Magnet wird entnommen, abgewischt und wieder eingesetzt.
Bleibt der Belag zu lange haften, sinkt die Abscheideleistung und bereits abgefangene Partikel können beim Nachfüllen wieder mitgerissen werden.
Der Trichtermagnet ist für den Einfülltrichter konstruiert und sitzt direkt am Materialeintritt in die Maschine. Der Magnetrost ist die einfachste Bauform der Abscheider für trockene Gemische und wird in den Materialfall eingebaut, meist in einer Rohrleitung oder einem Schacht.
In der Praxis ergänzen sich beide: Der Trichtermagnet schützt die Maschine, der Magnetrost sichert die Produktreinheit an einer anderen Stelle der Linie.
Beheizte Trichter, Materialtrockner und die Abwärme der Maschine heben die Temperatur im Einfüllbereich deutlich über die Hallentemperatur. Für Neodym-Magnete ist die zulässige Betriebstemperatur eine harte Grenze, oberhalb davon verliert der Magnet dauerhaft an Kraft.
Nennen Sie uns bei der Anfrage Ihre Prozesstemperatur, dann legen wir die Ausführung passend aus. Für heiße Anwendungen stehen temperaturbeständige Magnete zur Verfügung.
Magnetabscheider entfernen ferromagnetische und teilweise paramagnetische Metallteile. Austenitischer Edelstahl ist im Lieferzustand nicht magnetisch und wird deshalb nur eingeschränkt erfasst.
Geht es Ihnen gezielt um nicht magnetische Verunreinigungen, ist die magnetische Abscheidung allein nicht ausreichend und muss mit einem anderen Prüfverfahren kombiniert werden.
Trichtermagnete gehören zu unserem Angebot an magnetischen Separatoren, das wir selbst entwickeln, fertigen und vertreiben. Wir kennen die Anwendung aus der Praxis der Kunststoffverarbeitung, wo Granulat und vor allem Regranulat über den Trichter in Extruder und Spritzgussmaschinen gelangen, und ebenso aus manuellen Dosier- und Abfüllstationen. Wir beraten Sie nicht nur zum Magneten selbst, sondern zur Abfolge der Kontrollpunkte in Ihrer Linie, also dazu, was der Trichter abfangen soll und was besser in die Rohrleitung oder vor die Abfüllung gehört. Abscheider fertigen wir auf Bestellung nach Kundenwunsch.




