Magnetische Plattenabscheider
Sie werden überall dort eingesetzt, wo es darum geht, Verunreinigungen aus Eisen oder Stahl von anderen gängigen Schüttgütern zu trennen. Dazu gehören z. B. pulverförmige Materialien, Sägespäne, Getreidekörner oder Mehl. Dank der Verwendung von Magnetplatten, also frei fließendem Material, ist er ideal für Materialien mit schlechteren Schüttungseigenschaften oder zum Auffangen von Metallen, die ein Verstopfen des Rostabscheiders verursachen könnten.
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1Prüfen Sie, ob Ihr Material einen Rost zusetzen würde
Das ist die eigentliche Entscheidungsfrage dieser Kategorie. Der Plattenabscheider wird überall dort eingesetzt, wo Verunreinigungen aus Eisen oder Stahl von gängigen Schüttgütern getrennt werden sollen, und er spielt seine Stärke genau dann aus, wenn ein Rostabscheider an seine Grenzen kommt.
- Typische Materialien: pulverförmige Stoffe, Sägespäne, Getreidekörner und Mehl.
- Schlechtere Schüttungseigenschaften: Dank der Magnetplatten passiert das Material den Abscheider frei fließend, statt sich zwischen Magnetrohren festzusetzen.
- Metalle, die einen Rost verstopfen würden: größere oder sperrige Teile, die zwischen den Rohren eines Rostes hängen bleiben.
Ist Ihr Gemisch dagegen trocken und gut rieselfähig in feinen Fraktionen, genügt ein Magnetrost oder ein ausziehbarer MSV Abscheider. Neigt das Material zur Brückenbildung, gehört an die Stelle der rotierende Magnetabscheider.
2Bestimmen Sie den Einlaufdurchmesser
Der Abscheider wird Teil Ihrer Rohrleitung, deshalb steht das Anschlussmaß vor jeder Diskussion über Magnetkraft. Plattenabscheider werden mit Einlaufdurchmessern von 100, 150, 200 und 250 mm hergestellt.
Im Lagerprogramm finden Sie die Baugrößen MSP 200 und MSP 250 in mehreren Ausführungen. Messen Sie den lichten Querschnitt an der vorgesehenen Einbaustelle aus und gleichen Sie ihn mit diesen Größen ab, bevor Sie über Bestückung oder Ausführung entscheiden.
3Verstehen Sie, wie der Verteilerdeckel die Leistung bestimmt
Am Einlass des Abscheiders sitzt ein Verteilerdeckel, der den Materialstrom gezielt zu den Magnetplatten leitet. Er sorgt dafür, dass das Material nicht mittig durchfällt, sondern an den magnetischen Flächen entlanggeführt wird, und trägt so zu einer maximalen Effizienz bei der Schmutzabscheidung bei.
Praktische Folge für Ihre Planung: Das Material sollte den Abscheider möglichst ruhig passieren. Fällt es aus großer Höhe direkt in den Einlass, hat jedes Partikel mehr kinetische Energie und kann trotz ausreichender Magnetkraft durchschlagen.
4Entscheiden Sie zwischen Ferrit und Neodym
Der Abscheider wird standardmäßig mit Ferritmagneten geliefert und kann auf Wunsch mit starken Neodym-NdFeB-Magneten ausgestattet werden. Diese Wahl treffen Sie nach der Feinheit der Verunreinigung, nicht nach dem Preis.
| Bestückung | Lieferung | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Ferrit | Standardausführung | größere Metallteile, wirtschaftliche Lösung, unempfindlicher gegen Wärme |
| Neodym NdFeB | auf Wunsch | feine Fraktionen, hoher Durchsatz, geforderte Endreinheit |
Liegt Ihre Prozesstemperatur dauerhaft hoch, klären Sie die Bestückung vorab mit uns, denn die Temperaturgrenze richtet sich nach dem verbauten Magnetwerkstoff. Für heiße Anwendungen kommen temperaturbeständige Magnete infrage.
5Planen Sie Reinigung und Zugang von Anfang an
Der Körper besteht aus einem geschweißten Gehäuse aus rostfreiem Stahl, das nach dem Anschluss zum Hauptteil des Rohrleitungssystems wird. Das Gehäuse ist leicht zu reinigen, was aber nur dann etwas nützt, wenn die Einbaustelle im Betrieb auch erreichbar bleibt.
- Planen Sie ausreichend Raum vor dem Abscheider ein, damit die Platten zugänglich sind.
- Leiten Sie das Reinigungsintervall aus dem Metallanteil pro Tonne Durchsatz ab, nicht aus einer Sichtprüfung.
- Bleibt die Reinigung aus, sinkt die Abscheideleistung und bereits abgefangene Teile können sich wieder lösen.
6Klären Sie Sonderausführungen vor der Bestellung
Für die Lebensmittel- und Chemieindustrie gelten andere Anforderungen an Oberflächen und Dichtungen als für Recycling oder Holzverarbeitung. Sagen Sie uns deshalb, in welcher Umgebung der Abscheider arbeiten wird.
Senden Sie uns Einlaufdurchmesser, Durchsatz, Materialtyp und die geforderte Reinheit an e-shop@magsy.eu. Wir befassen uns mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb industrieller Magnetabscheider und legen die Ausführung auf Ihren Betrieb und das verarbeitete Material aus, auch als Sonderanfertigung.
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- Magnetabscheider
- Magnetplatten
- Magnetrost
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- Magnetisches Trenngefäß
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- Superstarker Sortiermagnet
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- Magnetische Matten
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- Industriemagnete
- Neodym-Magnete
- Ferritmagnete
- Temperaturbeständige Magnete
Häufige Fragen zu magnetischen Plattenabscheidern
Er wird überall dort eingesetzt, wo Verunreinigungen aus Eisen oder Stahl von gängigen Schüttgütern getrennt werden sollen, etwa bei pulverförmigen Materialien, Sägespänen, Getreidekörnern oder Mehl.
Durch die Verwendung von Magnetplatten passiert das Material den Abscheider frei fließend. Deshalb ist er ideal für Materialien mit schlechteren Schüttungseigenschaften und zum Auffangen von Metallen, die ein Verstopfen des Rostabscheiders verursachen könnten.
Plattenabscheider werden mit Einlaufdurchmessern von 100, 150, 200 und 250 mm hergestellt.
Im Shop finden Sie die Baugrößen MSP 200 und MSP 250 in mehreren Ausführungen. Passt keine davon zu Ihrem Querschnitt, fertigen wir die Ausführung nach Ihren Maßen.
Er leitet den Materialstrom gezielt zu den Magnetplatten und trägt so zu einer maximalen Effizienz bei der Schmutzabscheidung bei.
Ohne diese Führung würde ein Teil des Materials an den magnetischen Flächen vorbeifallen und unkontrolliert weiterlaufen. Planen Sie den Einbau deshalb so, dass das Material den Abscheider möglichst ruhig passiert.
Der Abscheider wird standardmäßig mit Ferritmagneten geliefert und kann auf Wunsch mit starken Neodym-NdFeB-Magneten ausgestattet werden.
Ferrit genügt bei größeren Metallteilen und ist unempfindlicher gegen Wärme. Neodym liefert die deutlich höhere Induktion und ist die Wahl bei feinen Fraktionen, hohem Durchsatz und geforderter Endreinheit.
Der Körper besteht aus einem geschweißten Gehäuse aus rostfreiem Stahl, das nach dem Anschluss zum Hauptteil des Rohrleitungssystems wird. Das Gehäuse ist leicht zu reinigen.
Das Reinigungsintervall leiten Sie aus dem Metallanteil Ihres Materials ab. Bleibt die Reinigung aus, sinkt die Abscheideleistung und bereits abgefangene Teile können sich wieder lösen.
Bei trockenem, gut rieselfähigem Material in feinen bis sehr feinen Fraktionen. Der Magnetrost ist die einfachste Bauform und erreicht eine magnetische Induktion von bis zu 14 500 Gs.
Sobald das Material zwischen den Magnetrohren hängen bleibt oder anbackt, kehrt sich der Vorteil um und der Plattenabscheider ist die robustere Lösung.
Der Plattenabscheider wird in eine Rohrleitung eingebaut und das Material fließt durch das Gehäuse hindurch. Die Magnetplatte hängt dagegen über einem offenen Förderband und zieht Metallteile aus der Materialschicht auf dem Gurt heraus.
Die Entscheidung fällt also nicht über die Magnetkraft, sondern über den Transportweg: geschlossene Leitung oder offenes Band.
Ein Plattenabscheider wird nach Einlaufdurchmesser, Durchsatz, Materialtyp und geforderter Reinheit ausgelegt, nicht nach Katalognummer. Wir befassen uns mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb industrieller Magnetabscheider und fertigen den Körper aus einem geschweißten Gehäuse aus rostfreiem Stahl, das nach dem Anschluss zum Hauptteil Ihres Rohrleitungssystems wird. Der Verteilerdeckel am Einlass führt das Material gezielt an die Magnetplatten, die Bestückung liefern wir serienmäßig in Ferrit und auf Wunsch mit starken Neodym-NdFeB-Magneten. Eingesetzt werden unsere Abscheider dort, wo Eisen und Stahl aus pulverförmigen Materialien, Sägespänen, Getreidekörnern oder Mehl entfernt werden müssen.




