Magnete (magnets)
Mithilfe von Magneten können Sie nahezu alles an einer Metalloberfläche befestigen oder miteinander verbinden. Besonders starke Magnete sind Neodym-Magnete. Wenn Sie einen Magneten zum „Schatzfischen“ im Wasser suchen, empfehlen wir die beliebte Methode des Magnetfischens. Kühlschrank- oder Tafelmagnets haben wir ebenfalls im Angebot – diese Büromagnete halten nicht nur zuverlässig, sondern sehen auch gut aus.
Magnete nach Form
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Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
1Wählen Sie zuerst den Werkstoff
Die Materialentscheidung legt Preis, Kraft, Temperaturbereich und Korrosionsverhalten fest. Alles Weitere baut darauf auf.
| Werkstoff | Kraft bei gleicher Größe | Wärme | Wofür |
|---|---|---|---|
| Neodym (NdFeB) | am höchsten | begrenzt, je nach Klasse | viel Kraft auf kleinem Raum, Standardfall |
| Ferrit | gering | gut | günstig, rostet nicht, wenn Platz vorhanden ist |
| Samarium-Cobalt | hoch | am besten | Hitze, Chemie, stabile Feldstärke |
| AlNiCo | mäßig | sehr hoch | sehr hohe Wärme bei geringem Kraftbedarf |
Für den überwiegenden Teil der Anwendungen ist Neodym die richtige Wahl. Ferrit lohnt sich, wenn Bauraum vorhanden ist und viele Stück gebraucht werden, SmCo und AlNiCo sind Spezialfälle für Wärme und aggressive Umgebungen.
2Wählen Sie die Form nach der Befestigung
Die Form entscheidet, wie der Magnet montiert wird:
- Quader für ebene Flächen, zum Verkleben und für Verschlüsse an Rahmen und Kanten.
- Zylinder für punktuelles Halten und zum Einlassen in Bohrungen.
- Ring zum Aufschieben auf eine Welle oder zum Verschrauben durch die Mitte.
- Magnet mit Loch, wenn eine belastbare, wieder lösbare Schraubverbindung nötig ist.
- Magnet mit Gewinde, wenn der Magnet selbst zum Befestigungspunkt wird.
- Sonderformen wie Würfel, Kugeln und Segmente für Rotoren und atypischen Bauraum.
Achten Sie bei Quadern und Ringen zusätzlich auf die Magnetisierungsrichtung. Zwei Magnete gleicher Abmessung verhalten sich völlig unterschiedlich, je nachdem, wo die Pole liegen.
3Legen Sie die Haftkraft mit Reserve aus
Die angegebene Haftkraft gilt für den senkrechten Abzug von einer ebenen, sauberen Stahlplatte, deren Dicke mindestens der Höhe des Magneten entspricht, ohne Luftspalt und ohne Lackschicht. In der Praxis senken ein Spalt von 1 mm, dünnes oder lackiertes Blech und Rost die Kraft spürbar.
Rechnen Sie mit einer angegebenen Haftkraft, die 2- bis 3-mal höher liegt als die zu haltende Masse, bei seitlicher Belastung eher mit dem Vierfachen, weil dann nur die Reibung wirkt. Eine Ausnahme sind Verschlüsse: Für Türen und Klappen genügen meist 2 bis 5 kg, mehr macht das Öffnen nur unangenehm schwer.
4Prüfen Sie die Betriebstemperatur
Bei Neodym steht die Zahl für die Kraft und der Buchstabe für die Temperaturklasse: N bis rund 80 °C, M bis 100 °C, H bis 120 °C, SH bis 150 °C, UH bis 180 °C und EH bis 200 °C. N35 oder N52 sagen also nichts über die Wärmebeständigkeit aus.
Maßgeblich ist die Temperatur am Einbauort im Dauerbetrieb, nicht die Raumtemperatur. Oberhalb der maximalen Arbeitstemperatur verliert der Magnet dauerhaft an Kraft, und das lässt sich nicht rückgängig machen. Für wärmere Umgebungen kommen Ferrit, Samarium-Cobalt oder AlNiCo infrage.
5Passen Sie Beschichtung und Umgebung zusammen
Neodym korrodiert und wird deshalb beschichtet, meist mit einer Ni-Cu-Ni-Schicht. Für trockene Innenräume genügt das vollkommen. Für Feuchtigkeit, Außeneinsatz oder chemisch belastete Umgebungen wählen Sie eine Epoxid- oder Gummiausführung oder eine Variante im Kunststoff- oder Metallgehäuse.
Eine beschädigte Beschichtung beschleunigt die Korrosion, deshalb Magnete nie ungebremst zusammenschnappen lassen. Ferrit und Samarium-Cobalt kommen dagegen ohne Beschichtung aus, weil sie von Natur aus korrosionsbeständig sind.
6Klären Sie Montage und Sicherheit
Magnete lassen sich nicht bohren, sägen oder schleifen: Das Material ist hart und spröde, es bricht, die Beschichtung wird zerstört und die entstehende Wärme kann den Magneten entmagnetisieren. Entscheiden Sie deshalb vor dem Kauf, wie befestigt wird: kleben, verschrauben mit einer Ausführung mit Loch, einlassen in eine gefräste Tasche oder mit selbstklebender Ausführung bei geringer Belastung.
Sicherheit: Starke Magnete ziehen sich aus mehreren Zentimetern schlagartig an, es besteht Quetschgefahr für die Finger, und das spröde Material kann beim Aufprall splittern. Halten Sie Magnete fern von Kindern, denn zwei verschluckte Magnete können sich im Verdauungstrakt anziehen und schwere Verletzungen verursachen. Ebenso gehören Magnete nicht in die Nähe von Zahlungskarten, Datenträgern und Herzschrittmachern.
Verwandte Kategorien zur Kategorie Magnete
- Neodym-Magnete
- Ferritmagnete
- Samarium-Cobalt-Magnete
- AlNiCo Magnete
- Büromagnete
- Temperaturbeständige Magnete
- Magnete nach der Form
- Quader-Magnete
- Zylindermagnete
- Ringmagnete
- Sonderform-Magnete
- Magnete mit Loch
- Magnete mit Gewinde
- Beschichtete Magnete
- Starke Magnete
- Kleine Magnete
- Große Magnete
- Flache Magnete
- Auswahl nach Haftkraft
- Magnetzubehör
Häufige Fragen zu Magneten
Bei gleicher Baugröße ist Neodym der stärkste verfügbare Permanentmagnet, gefolgt von Samarium-Cobalt, AlNiCo und Ferrit. Innerhalb von Neodym liefert die Güte N52 die höchste Haftkraft. Der stärkste Magnet ist aber nicht automatisch der passende: N52 gehört zu den Ausführungen mit der geringsten Wärmereserve, und bei viel Bauraum ist ein größerer Ferritmagnet oft die wirtschaftlichere Lösung.
Haben Sie Platz und brauchen viele Stück, ist Ferrit die günstigere Wahl; er rostet zudem nicht und verträgt mehr Wärme. Ist der Bauraum eng oder brauchen Sie viel Kraft auf kleiner Fläche, führt kein Weg an Neodym vorbei, das dafür eine Schutzbeschichtung braucht und in der Standardklasse N nur bis etwa 80 °C einsetzbar ist. Kurz: Ferrit über die Fläche, Neodym über die Kraft.
Rechnen Sie mit dem Zwei- bis Dreifachen der zu haltenden Masse, wenn der Magnet vollflächig auf sauberem, ausreichend dickem Stahl aufliegt und senkrecht belastet wird. Hängt die Last seitlich, sodass der Magnet abrutschen kann, wirkt nur die Reibung und Sie brauchen eher das Vierfache. Bei Verschlüssen gilt das Gegenteil: Für Türen und Klappen genügen meist 2 bis 5 kg, mehr macht das Öffnen nur schwer.
Weil diese Werkstoffe nicht oder nur schwach magnetisch sind. Aluminium ist es überhaupt nicht, und Edelstahl der Reihe 1.4301, der bei Küchen, Geräten und Verkleidungen üblich ist, ebenfalls kaum. Auch Kupfer, Messing, Kunststoff, Holz und Glas halten keinen Magneten. In solchen Fällen bringen Sie auf der Gegenseite ein ferromagnetisches Gegenstück aus Stahl an, etwa aus einem magnetischen Befestigungsset.
Nein. Magnetwerkstoffe sind hart und spröde, beim Bohren, Sägen oder Schleifen bricht das Material und bei beschichteten Magneten wird die Schutzschicht zerstört, sodass der Kern zu korrodieren beginnt. Zusätzlich entsteht Wärme, die den Magneten dauerhaft entmagnetisieren kann. Magnete werden im unmagnetisierten Zustand bearbeitet und erst danach magnetisiert. Brauchen Sie eine Schraubverbindung, wählen Sie direkt eine Ausführung mit Loch oder Gewinde.
Starke Magnete ziehen sich aus mehreren Zentimetern schlagartig an, dabei besteht Quetschgefahr für die Finger, und das spröde Material kann beim Aufprall splittern. Trennen Sie gestapelte Magnete durch seitliches Abschieben statt durch Auseinanderziehen und lagern Sie sie mit Distanzstücken. Halten Sie Magnete fern von Kindern: Werden zwei oder mehr verschluckt, können sie sich im Verdauungstrakt anziehen und schwere Verletzungen verursachen. Auch Zahlungskarten, Datenträger und Herzschrittmacher sollten nicht in die Nähe kommen.
In dieser Kategorie finden Sie unser gesamtes Magnetsortiment: Neodym-, Ferrit-, Samarium-Cobalt- und AlNiCo-Magnete als Quader, Zylinder, Ringe, Segmente und Sonderformen, mit Loch, mit Gewinde, selbstklebend oder im Gehäuse. Die Haftkräfte reichen von Zehntel-Kilogramm bis über 50 kg, die Temperaturbeständigkeit von den üblichen 80 °C bis in den Bereich 350 °C. Bei jedem Magneten geben wir Abmessungen, Material und dessen Güte, Magnetisierungsrichtung, Haftkraft, Oberflächenbeschichtung und maximale Arbeitstemperatur an, damit Sie nach dem tatsächlichen Verwendungszweck auswählen und nicht nach der höchsten Zahl. Finden Sie nichts Passendes, prüfen wir eine individuelle technische Lösung.
Magnete erzeugen in ihrer Umgebung ein Magnetfeld und ziehen verschiedene Metallgegenstände an. Magnetische Materialien sind überall um uns herum vorhanden und finden Anwendung in vielen Bereichen. Sie werden in Produktionsbetrieben, in der Medizin, im Bildungswesen sowie im Handel eingesetzt. Besonders starke Magnete sind ein unverzichtbarer Bestandteil in Schrottbetrieben und in der Automobilindustrie. Auch im Haushalt finden sie vielfältige Verwendung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Ferritmagneten und Neodym-Magneten, darüber hinaus gibt es weitere Kategorien wie Büromagnete, Magnete für den Einsatz im Wasser, Hochleistungsmagnete, Samarium-Magnete oder beschichtete Magnete. Der Unterschied zwischen Neodym- und Ferritmagneten liegt im Herstellungsprozess, im Material, im Preis und in der Stärke. Neodym-Magnete sind um ein Vielfaches leistungsstärker als Ferritmagnete und können ein Vielfaches ihres Eigengewichts tragen. Allerdings sind sie teurer und anfälliger für Korrosion.
In unserem E-Shop finden Sie Neodym- und Ferritmagnete in verschiedenen Formen – rund, flach, stabförmig, quadratisch, rechteckig oder in Sonderformen.
Beim Kauf von Magneten begegnen Sie häufig dem Begriff Haftkraft. Diese gibt die Kraft an, mit der zwei Körper voneinander getrennt werden können, und wird in der Einheit Newton (N) angegeben.
Für den alltäglichen Gebrauch bieten wir eine Vielzahl von Magneten für den Haushalt an, wie Tafelmagnets, Fotomagnete, Kühlschrankmagnete, Kindermagnete in Form von Tieren, Holzmagnete, magnetische Buchstaben und Zahlen. Büromagnete wie Visitenkartenmagnete, Magnete im Gehäuse oder farbige konische Neodym-Magnete eignen sich ideal für den Einsatz im Büro, während Magnete für den Einsatz im Wasser besonders bei Schatzsuchern beliebt sind.
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