Ferrit-Zylindermagnete - magnetisiert parallel zur Achse
Ferrit-Zylindermagnete mit einer zur Achse parallelen Magnetisierung stellen eine kostengünstige und technisch zuverlässige Lösung für ein breites Anwendungsspektrum dar – von der Industrie bis zur Heimwerkstatt. Diese keramischen Permanentmagnete, hergestellt aus Eisenoxiden (SrFe, BaFe), bieten eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit und können bei Betriebstemperaturen von üblicherweise bis zu etwa +250 °C eingesetzt werden.
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Abreißkraftbereich (kg)
Durchmesserbereich A (mm)
Höhenbereich B (mm)
Typ
Liste der Produkte
1Verstehen Sie die Magnetisierung parallel zur Achse
Alle Magnete in dieser Kategorie sind parallel zur Achse magnetisiert. Nord- und Südpol liegen also auf den beiden runden Stirnflächen, die Magnetisierung verläuft durch die Höhe B. Der Zylinder zieht in Richtung seiner Achse und erreicht die volle Haftkraft, wenn er mit der Stirnfläche flach auf Stahl aufliegt.
Um die eigene Achse ist der Magnet frei drehbar, ohne dass sich die Wirkung ändert. Genau deshalb eignet sich diese Bauform gut für Bohrungen, Sacklöcher und runde Aufnahmen: Beim Einsetzen zählt nur die richtige Polseite, nicht die Verdrehung.
2Rechnen Sie mit dem Kraftniveau von Ferrit
Ferrit ist ein keramischer Hartferrit und hält bei gleicher Baugröße deutlich weniger als Neodym. Das Sortiment in dieser Kategorie deckt Haftkräfte von unter 0,3 kg bis 5 kg ab, und dieser Bereich ist für die typischen Anwendungen völlig ausreichend.
Brauchen Sie mehr Kraft, gibt es zwei Wege: einen größeren Durchmesser wählen oder auf Neodym wechseln. Bei Ferrit ist die Vergrößerung wegen des niedrigen Preises oft die wirtschaftlichere Lösung, sofern der Bauraum es zulässt. Ist der Platz eng, führt kein Weg an einem Neodym-Zylinder vorbei.
3Wählen Sie das Verhältnis von Durchmesser A zu Höhe B
Bei Zylindern entscheidet nicht die Größe allein, sondern das Verhältnis der beiden Maße:
- Flache Scheibe mit großem Durchmesser hält gut bei direktem Kontakt, verliert über einen Luftspalt aber schnell.
- Höherer Zylinder erzeugt ein weiter reichendes Feld und wirkt besser durch Holz, Kunststoff oder eine Lackschicht.
- Für Konstruktionen mit Abdeckung gilt als Faustregel: Höhe B mindestens so groß wie der Durchmesser A.
Weil das Feld bei Ferrit ohnehin schwächer ist als bei Neodym, wirkt sich ein Luftspalt hier relativ stärker aus. Planen Sie deshalb lieber eine Nummer größer, wenn zwischen Magnet und Stahl eine Schicht liegt.
4Planen Sie die Bohrung mit Übermaß
Ferrit wird gesintert und anschließend geschliffen, die Maßtoleranzen sind dabei gröber als bei Neodym. Bohren Sie ein Sackloch deshalb großzügig größer als den Nenndurchmesser und prüfen Sie den Sitz mit einem Musterstück, bevor Sie in Serie arbeiten.
Ein Presssitz ist bei Ferrit noch weniger geeignet als bei Neodym: Das keramische Material bricht beim Eintreiben. Setzen Sie den Zylinder stattdessen mit Zweikomponenten-Epoxidkleber ein, der Spalte füllt und temperaturbeständig ist. Die Tiefe des Sacklochs sollte der Höhe B entsprechen, wenn der Magnet bündig abschließen soll.
5Nutzen Sie die Vorteile: kein Rost, viel Wärme, kleiner Preis
Ferrit korrodiert nicht und braucht deshalb keine Beschichtung. Wo bei einem Neodym-Magneten eine abgeplatzte Kante zum Korrosionsherd wird, passiert hier nichts. Das macht den Ferrit-Zylinder zur naheliegenden Wahl für Außenanwendungen, feuchte Umgebungen und Werkstätten.
Auch nach oben ist die Temperatur unkritisch, Ferrit übertrifft Standard-Neodym der Klasse N mit seinen rund 80 °C deutlich. Die genaue maximale Arbeitstemperatur steht bei jedem Produkt in den Parametern. Der Sonderfall liegt nach unten: In starker Kälte sinkt bei Ferrit die Widerstandsfähigkeit gegen Entmagnetisierung, bei Dauereinsatz weit unter dem Gefrierpunkt kann der Magnet bleibend an Kraft verlieren.
6Behandeln Sie das keramische Material vorsichtig
Ferrit ist spröder als Neodym und bricht bereits bei mäßigem Schlag. Lassen Sie zwei Zylinder nie frei zusammenschnappen, dabei schlagen die Kanten ab. Bohren, sägen oder schleifen Sie das Material nicht, es zerbricht und es entsteht feiner Staub.
Gestapelte Zylinder trennen Sie durch seitliches Abschieben über eine Tischkante statt durch Auseinanderziehen. Die raue, dunkelgraue Oberfläche ist materialtypisch und kein Mangel, sie kann allerdings auf hellen Untergründen abfärben. Halten Sie Magnete fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern.
Tipp: Ferrit-Zylinder sind der Klassiker für Bastelarbeiten, Modellbau, Werbetechnik, Schulbedarf und alle Anwendungen mit hoher Stückzahl. Bei größeren Abnahmemengen fragen Sie nach einem Mengenpreis, hier ist der Abstand zu Neodym am größten.
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Häufige Fragen zu Ferrit-Zylindermagneten
Nord- und Südpol liegen auf den beiden runden Stirnflächen, die Magnetisierung verläuft also durch die Höhe B. Der Zylinder zieht in Richtung seiner Achse und erreicht die volle Haftkraft, wenn er flach mit der Stirnfläche auf Stahl aufliegt. Um die eigene Achse ist er frei drehbar, ohne dass sich die Wirkung ändert, was die Montage in Bohrungen und Sacklöchern vereinfacht.
Bei gleicher Baugröße deutlich weniger. Das Sortiment dieser Kategorie reicht von unter 0,3 kg bis 5 kg Haftkraft, während Neodym-Zylinder derselben Abmessung ein Vielfaches erreichen können. Dafür ist Ferrit erheblich günstiger, rostet nicht und verträgt mehr Wärme. Brauchen Sie mehr Kraft, wählen Sie einen größeren Durchmesser oder wechseln Sie auf Neodym, wenn der Bauraum eng ist.
Großzügiger als bei Neodym, denn Ferrit wird gesintert und hat gröbere Maßtoleranzen. Prüfen Sie den Sitz mit einem Musterstück, bevor Sie in Serie arbeiten. Treiben Sie den Zylinder keinesfalls mit Kraft ein, das keramische Material bricht dabei. Setzen Sie ihn stattdessen mit Zweikomponenten-Epoxidkleber ein, der Spalte füllt, und wählen Sie die Lochtiefe gleich der Höhe B, wenn er bündig abschließen soll.
Ja, das ist einer ihrer größten Vorteile. Ferrit ist ein Keramikwerkstoff und korrodiert nicht, er braucht deshalb keine Beschichtung, die abplatzen könnte. Für Feuchtigkeit, Außeneinsatz und Werkstattbedingungen ist er damit besser geeignet als ein unbeschädigt zu haltender Neodym-Magnet. Einschränkend gilt: Bei dauerhaftem Einsatz weit unter dem Gefrierpunkt kann Ferrit bleibend an Kraft verlieren, dort ist Neodym die sicherere Wahl.
Das ist materialtypisch und kein Mangel. Ferrit ist ein gesinterter Keramikwerkstoff mit dunkelgrauer, poröser Oberfläche und ohne galvanische Beschichtung, da er sie nicht braucht. Auf hellen oder saugenden Untergründen kann er deshalb einen grauen Abrieb hinterlassen. Wo das stört, etwa an Textilien oder heller Wandfarbe, wählen Sie eine Ausführung in einem Gehäuse oder greifen zu einem beschichteten Neodym-Magneten.
Nein. Ferrit ist keramisch und noch spröder als Neodym, beim Bohren, Sägen oder Schleifen zerbricht das Material und es entsteht feiner Staub. Brauchen Sie eine Schraubverbindung durch die Mitte, wählen Sie einen Ferrit-Ringmagneten. Brauchen Sie eine andere Abmessung, nehmen Sie die passende Größe aus dem Sortiment oder fragen Sie uns nach einer Lösung.
In dieser Kategorie finden Sie Ferrit-Zylindermagnete, die parallel zur Achse magnetisiert sind, also mit den Polen auf den runden Stirnflächen. Sie decken Durchmesser von unter 5 mm bis 30 mm, Höhen bis 20 mm und Haftkräfte von unter 0,3 kg bis 5 kg ab. Ferrit ist der günstige, nicht rostende Werkstoff für Bastelarbeiten, Modellbau, Werbetechnik, Schulen und alle Anwendungen mit hoher Stückzahl oder feuchter Umgebung. Bei jedem Produkt geben wir Durchmesser A, Höhe B, Haftkraft und maximale Arbeitstemperatur an, damit Sie zwischen Ferrit und Neodym sachlich entscheiden können. Bei größeren Abnahmemengen bieten wir Mengenpreise.




