Magnetisches Befestigungsset
Magnetische Befestigungssätze stellen eine universelle und robuste Lösung für die schnelle und zuverlässige Befestigung von metallischen oder magnetisch haftenden Elementen dar, ohne dass Bohren oder chemische Verankerungsmassen erforderlich sind. Dank der Kombination aus starkem Neodym-Magneten, einem Gegenstück aus Stahl und einer Montageschraube bieten diese Sätze eine feste und stabile Verbindung, die Vibrationen, Belastung und normalem Verschleiß standhält.
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1Verstehen Sie das Prinzip: Magnet plus Gegenstück
Ein magnetisches Befestigungsset besteht aus zwei Teilen: dem Magneten auf der einen Seite und einem ferromagnetischen Gegenstück aus Stahl auf der anderen. Das Gegenstück ist selbst nicht magnetisch, es wird vom Magneten nur angezogen.
Das löst das häufigste Problem im Innenausbau: Der Untergrund ist Holz, Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl der Reihe 1.4301, also nicht magnetisch. Statt aufwendig ein Stahlteil einzubauen, schrauben oder kleben Sie einfach das Gegenstück auf, und schon hält der Magnet. Den genauen Lieferumfang des jeweiligen Sets finden Sie in den Produktparametern.
2Entscheiden Sie: geklebt oder verschraubt
Beide Teile gibt es in zwei Befestigungsarten, die sich frei kombinieren lassen:
- Selbstklebend für saubere, trockene und ebene Flächen bei geringer Belastung. Schnell montiert, ohne Werkzeug, ohne Bohren.
- Mit Loch für eine Senkkopfschraube für belastete Verbindungen, für raue oder poröse Untergründe und überall dort, wo später demontiert werden soll.
Für eine Klappe, die täglich benutzt wird, ist mindestens eine Seite verschraubt die sichere Wahl. Für ein Deko-Element oder ein Schild genügt beidseitig selbstklebend.
3Legen Sie die Haftkraft nach der Anwendung aus
Bei einem Set gilt die angegebene Haftkraft für die Kombination aus Magnet und mitgeliefertem Gegenstück bei direktem, vollflächigem Kontakt. Als Orientierung:
- 0,3 bis 1 kg für leichte Deko, Schilder, Stoffbahnen und Abdeckungen.
- 1 bis 2 kg für kleine Klappen und Revisionsdeckel.
- 2 bis 5 kg für Möbeltüren, Schrankklappen und regelmäßig benutzte Verschlüsse.
Mehr ist nicht besser. Ein zu starker Verschluss lässt sich unangenehm schwer öffnen und reißt bei jedem Öffnen an der Klebefläche, bis sie sich löst. Rechnen Sie beim reinen Halten von Lasten dagegen mit Reserve, mindestens dem Zwei- bis Dreifachen der Masse, bei seitlicher Belastung mit mehr, weil dann nur die Reibung wirkt.
4Bereiten Sie die Klebefläche richtig vor
Die meisten Reklamationen bei selbstklebenden Ausführungen gehen nicht auf den Magneten zurück, sondern auf die Montage. Halten Sie diese Reihenfolge ein:
- Fläche reinigen und mit Isopropanol oder Spiritus entfetten, keine Seifenlösung verwenden.
- Bei Raumtemperatur kleben, ideal zwischen 18 und 25 °C, nicht auf kalten Untergründen.
- Nach dem Andrücken einige Sekunden kräftig anpressen und die Verbindung 24 Stunden aushärten lassen, bevor sie belastet wird.
- Auf porösen Flächen wie Rohholz, Raufaser oder Gips hält kein Klebeband zuverlässig, hier gehört die verschraubte Ausführung hin.
Bei dauerhaft belasteten Verbindungen ist Zweikomponenten-Epoxidkleber oder eine Schraube die bessere Lösung als das Klebeband.
5Richten Sie beide Teile exakt zueinander aus
Magnet und Gegenstück müssen deckungsgleich aufeinandertreffen. Schon ein Versatz von wenigen Millimetern senkt die Haltekraft spürbar, weil die wirksame Kontaktfläche kleiner wird.
Bewährtes Vorgehen: Zuerst das eine Teil montieren, dann das zweite Teil magnetisch daran anheften, die Klappe oder Tür schließen und erst dann in der geschlossenen Position verkleben oder anzeichnen. So findet die Position sich von selbst. Achten Sie zusätzlich darauf, dass keine Lack- oder Furnierschicht zwischen den beiden Teilen liegt, jeder Zehntelmillimeter Luftspalt kostet Kraft.
6Gehen Sie sicher mit den Magneten um
Der Magnet im Set ist ein Neodym-Magnet: hart, spröde und stärker, als seine Größe vermuten lässt. Lassen Sie zwei Magnete nie frei zusammenschnappen, dabei splittert die Ni-Cu-Ni-Beschichtung an den Kanten ab und der ungeschützte Kern beginnt zu korrodieren. Standardmagnete der Güte N arbeiten bis etwa 80 °C zuverlässig. Halten Sie Magnete fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern.
Tipp: Kaufen Sie für ein Projekt lieber ein Set mehr als zu wenig. Ein selbstklebendes Teil lässt sich nach dem Aushärten kaum noch abnehmen und wieder verwenden, das Klebeband reißt beim Lösen ab und die Restklebekraft ist danach deutlich geringer.
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Häufige Fragen zum magnetischen Befestigungsset
Das Grundprinzip ist immer eine Kombination aus einem Neodym-Magneten und einem ferromagnetischen Gegenstück aus Stahl, das selbst nicht magnetisch ist und nur angezogen wird. Beide Teile gibt es selbstklebend oder mit Loch für eine Senkkopfschraube und sie lassen sich frei kombinieren. Welche Teile im konkreten Set enthalten sind und ob Schrauben beiliegen, entnehmen Sie den Produktparametern des jeweiligen Artikels.
Aus drei Gründen. Erstens die Polung: Zwei Magnete müssen mit ungleichen Polen zueinander montiert werden, sonst stoßen sie sich ab, und im eingebauten Zustand lässt sich das nicht mehr korrigieren. Ein Stahlgegenstück wird immer angezogen, egal wie herum es sitzt. Zweitens die Kosten, denn Stahl ist deutlich günstiger als NdFeB. Drittens ändert sich an der Haftkraft praktisch nichts: Magnet gegen ausreichend dicken Stahl hält nahezu so gut wie Magnet gegen Magnet.
Genau dafür ist das Set gedacht. Holz, Kunststoff, Aluminium und Edelstahl der Reihe 1.4301 sind nicht oder nur schwach magnetisch, ein Magnet allein haftet dort nicht. Sie montieren deshalb auf der einen Seite den Magneten und auf der anderen das Stahlgegenstück, jeweils geklebt oder verschraubt. Beide Flächen bleiben dabei optisch unauffällig und der Verschluss funktioniert unabhängig vom Grundmaterial.
Auf einer sauberen, trockenen und ebenen Fläche bei geringer Belastung ja. Entfetten Sie den Untergrund mit Isopropanol oder Spiritus, kleben Sie bei Raumtemperatur zwischen 18 und 25 °C und lassen Sie die Verbindung 24 Stunden aushärten, bevor sie belastet wird. Auf porösen Untergründen wie Rohholz, Raufaser oder Gips hält kein Klebeband zuverlässig, dort gehört die verschraubte Ausführung hin. Bei einer Klappe, die täglich benutzt wird, sollte mindestens eine Seite verschraubt sein.
Für Möbeltüren und Schrankklappen sind 2 bis 5 kg üblich, für kleine Revisionsklappen genügen 1 bis 2 kg, für leichte Deko und Schilder 0,3 bis 1 kg. Wählen Sie nicht mehr als nötig: Ein zu starker Verschluss lässt sich unangenehm schwer öffnen und reißt bei jedem Öffnen an der Klebefläche, bis sie sich löst. Beim reinen Halten von Lasten rechnen Sie dagegen mit dem Zwei- bis Dreifachen der Masse als Reserve.
Meist liegt es am Versatz oder am Luftspalt. Magnet und Gegenstück müssen deckungsgleich aufeinandertreffen, schon wenige Millimeter Versatz senken die Kraft spürbar. Ebenso wirkt jede Schicht dazwischen, also Lack, Furnier, Folie oder Staub, wie ein Abstandshalter. Montieren Sie deshalb zuerst ein Teil, heften Sie das zweite magnetisch daran, schließen Sie die Klappe und fixieren Sie erst in dieser Position. Ein weiterer Grund kann ein zu dünnes Gegenstück sein, denn Stahl unter der Höhe des Magneten führt das Feld nicht vollständig.
In dieser Kategorie finden Sie magnetische Befestigungssets aus Magnet und ferromagnetischem Gegenstück, jeweils selbstklebend oder mit Loch für eine Senkkopfschraube. Sie sind die Lösung überall dort, wo der Untergrund Holz, Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl der Reihe 1.4301 ist und ein Magnet allein nicht haften würde: an Möbeltüren, Revisionsklappen, Abdeckungen und Schildern. Bei jedem Produkt geben wir Abmessungen, Haftkraft, Art der Befestigung, Oberflächenbeschichtung und den Lieferumfang an, damit Sie das Set nicht erst nach der Montage auf Passung prüfen müssen.




