Neodym-Segmentmagnete – magnetisiert senkrecht zur Fläche
Diese Magnete sind eher ungewöhnlich, aber in unserem Sortiment finden Sie wirklich alles – auch diese Neodym-Magnete in Segmentform, bei denen das Magnetfeld senkrecht zur Oberfläche ausgerichtet ist. Neodym-Magnete in Segmentform mit einer zur Kontaktfläche senkrechten Magnetisierung stellen eine flexible und leistungsstarke Lösung für Befestigungs- und Konstruktionsanwendungen dar, bei denen häufig eine Anpassung an gebogene oder kreisförmige Bauteile erforderlich ist.
Produktsortierung
Marken
Temperaturbeständigkeitsbereich
Liste der Produkte
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
Der Preis berücksichtigt die begrenzte Verfügbarkeit dieses spezifischen Magnettyps sowie den aktuellen Lagerbestand.
1Verstehen Sie die Magnetisierung senkrecht zur Fläche
Segmentmagnete, auch Schalen- oder Bogenmagnete genannt, sind gekrümmte Ausschnitte aus einem Ring. Sie sind senkrecht zur Fläche magnetisiert: Ein Pol liegt auf der konvexen Außenseite, der andere auf der konkaven Innenseite. Das Feld verläuft also durch die Wandstärke hindurch, im eingebauten Zustand radial nach außen oder nach innen.
Genau das brauchen Rotoren: Auf dem Rotorkörper liegt der Magnet mit der Innenseite auf, sein Feld tritt radial in den Luftspalt zum Stator aus. Für flächiges Anhaften an ebenem Blech ist ein Segment dagegen ungeeignet, dafür wählen Sie einen Quader oder Zylinder.
2Passen Sie die Krümmung exakt an den Rotor an
Die entscheidende Größe ist nicht die Kraft, sondern die Geometrie. Ein Segment muss vollflächig auf dem Rotor aufliegen, sonst entsteht unter dem Magneten ein Luftspalt, der die Leistung senkt und die Klebeverbindung schwächt. Prüfen Sie bei jedem Produkt:
- Innenradius bzw. Innendurchmesser muss zum Außendurchmesser des Rotorkörpers passen.
- Außenradius und Wandstärke bestimmen zusammen mit dem Statorinnendurchmesser den verbleibenden Luftspalt.
- Bogenwinkel und Anzahl der Segmente müssen den Umfang sinnvoll ausfüllen, mit definierten Lücken zwischen den Polen.
- Länge in Achsrichtung sollte zur Blechpaketlänge passen, längere Rotoren werden aus mehreren Segmenten hintereinander bestückt.
Ein Segment lässt sich nicht nachträglich anpassen oder biegen. Messen Sie den Rotor vor der Bestellung nach und vergleichen Sie mit den Maßen im Produktdatenblatt.
3Wählen Sie die Temperaturklasse nach der Betriebstemperatur, nicht nach der Raumtemperatur
Das ist bei Segmenten der häufigste Fehler. Ein Rotor erwärmt sich im Betrieb durch Wicklungsverluste, Wirbelströme und Reibung deutlich über die Umgebungstemperatur. Die Standardgüte N verliert oberhalb von etwa 80 °C dauerhaft an Kraft, und dieser Verlust ist nach dem Abkühlen nicht mehr rückgängig zu machen.
| Güte | Max. Arbeitstemperatur | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| N | bis 80 °C | gering belastete Antriebe, Modellbau |
| M | bis 100 °C | mäßig belastete Motoren |
| H | bis 120 °C | Elektromotoren im Dauerbetrieb |
| SH | bis 150 °C | Servomotoren, Generatoren, Industrieantriebe |
| UH | bis 180 °C | thermisch hoch belastete Antriebe |
| EH | bis 200 °C | Hochtemperaturanwendungen |
Die Werte sind Richtwerte, die genaue maximale Arbeitstemperatur steht bei jedem Produkt in den Parametern. Planen Sie Reserve ein und wählen Sie eine Klasse über der erwarteten Rotortemperatur. Bei dauerhaften Temperaturen über 200 °C sind Samarium-Magnete besser geeignet.
4Achten Sie auf die Polfolge beim Bestücken
Auf einem Rotor wechseln sich Nord- und Südpol am Umfang ab. Beim Bestücken muss deshalb jedes zweite Segment umgedreht montiert werden, und zwar in gleichmäßigen Abständen. Eine falsch orientierte oder ungleichmäßig verteilte Position führt zu Unwucht im Magnetfeld, zu Drehmomentschwankungen und zu spürbarem Rastmoment.
Markieren Sie die Pole vor der Montage, etwa mit einem Kompass oder einem Polfinder, und legen Sie sich die Segmente in der endgültigen Reihenfolge zurecht. Im aufgeklebten Zustand lässt sich ein Fehler nicht mehr korrigieren, ohne den Magneten zu zerstören.
5Kleben und sichern Sie die Segmente sorgfältig
Segmente werden auf den Rotor geklebt, meist mit Zweikomponenten-Epoxidkleber, weil er Spalte füllt und temperaturbeständiger ist als Sekundenkleber. Entfetten Sie beide Flächen und verwenden Sie eine Montagehilfe, die die Segmente während des Aushärtens in Position hält, sonst verschieben sie die eigenen Anziehungs- und Abstoßungskräfte.
Bei höheren Drehzahlen genügt der Klebstoff allein nicht. Die Fliehkraft wirkt radial nach außen, und NdFeB überträgt keine Zugspannung. Üblich ist eine zusätzliche mechanische Sicherung durch eine Bandage aus Glasfaser- oder Kohlefaserband oder durch eine Hülse aus nicht magnetischem Edelstahl.
6Gehen Sie sicher mit den Segmenten um
Segmente haben dünne, auslaufende Kanten an den Bogenenden und sind dort besonders bruchgefährdet. Lassen Sie zwei Segmente nie frei zusammenschnappen, dabei splittert die Ni-Cu-Ni-Beschichtung ab und der ungeschützte Kern beginnt zu korrodieren. Lagern Sie die Segmente mit Distanzstücken und schieben Sie sie seitlich ab, statt sie auseinanderzuziehen. Halten Sie Magnete fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern.
Tipp: Bestellen Sie bei einem Rotorprojekt ein bis zwei Segmente mehr als rechnerisch nötig. Beim Bestücken bricht erfahrungsgemäß eher ein Stück, und ein Rotor mit einem fehlenden Pol ist nicht betriebsfähig. Eine Nachbestellung derselben Charge ist nicht immer sofort möglich.
Verwandte Kategorien zur Kategorie Neodym-Segmentmagnete
- Auswahl nach Temperaturbeständigkeit
- Temperaturbeständigkeit 41 bis 80 °C
- Temperaturbeständigkeit 81 bis 120 °C
- Temperaturbeständigkeit 121 bis 150 °C
- Temperaturbeständigkeit 151 bis 200 °C
- Ringmagnete senkrecht zur Achse
- Neodym-Ringmagnete
- Neodym-Zylindermagnete
- Neodym-Quadermagnete
- Atypische Neodym-Magnete
- Magnete nach der Form
- Temperaturbeständige Magnete
- Samarium-Cobalt-Magnete
- Neodym-Magnete nach Temperaturbeständigkeit
- Neodym-Magnete 151 bis 200 °C
- Neodym-Magnete 201 bis 350 °C
- Neodym-Magnete nach Haftkraft
- Beschichtete Magnete
Häufige Fragen zu Neodym-Segmentmagneten
Überwiegend für Rotoren von Elektromotoren, Servoantrieben und Generatoren, außerdem für Windkraft- und Kleinkraftanlagen, Magnetkupplungen und Anwendungen, bei denen das Feld radial über eine gekrümmte Fläche austreten soll. Die Bogenform erlaubt es, den Rotorumfang lückenarm mit abwechselnden Polen zu bestücken. Für einfaches Anhaften an ebenem Blech sind Segmente ungeeignet, dafür wählen Sie einen Quader oder Zylinder.
Ein Pol liegt auf der gewölbten Außenseite, der andere auf der hohlen Innenseite. Das Feld verläuft also durch die Wandstärke des Bogens hindurch und tritt im eingebauten Zustand radial aus. Nicht magnetisiert sind die Bogenenden und die Stirnseiten. Deshalb hält ein Segment nur über die gewölbten Flächen, nicht über die Kanten.
Messen Sie den Außendurchmesser des Rotorkörpers und vergleichen Sie ihn mit dem Innenradius bzw. Innendurchmesser des Segments; beide müssen übereinstimmen, damit der Magnet vollflächig aufliegt. Prüfen Sie anschließend, ob Außenradius und Wandstärke den gewünschten Luftspalt zum Stator ergeben, und rechnen Sie über den Bogenwinkel aus, wie viele Segmente auf den Umfang passen. Ein Segment lässt sich nicht biegen oder nachbearbeiten, die Maße müssen vor der Bestellung stimmen.
Richten Sie sich nach der Rotortemperatur im Betrieb, nicht nach der Umgebungstemperatur. Wicklungsverluste, Wirbelströme und Reibung erwärmen den Rotor deutlich, weshalb die Standardgüte N mit etwa 80 °C in Dauerbetriebsanwendungen häufig zu knapp ist. Für Motoren im Dauerbetrieb ist H mit 120 °C üblich, für Servomotoren, Generatoren und Industrieantriebe SH mit 150 °C. Wählen Sie eine Klasse mit Reserve, denn eine Überhitzung entmagnetisiert den Magneten dauerhaft.
Bei niedrigen Drehzahlen ja, üblicherweise mit Zweikomponenten-Epoxidkleber auf entfetteten Flächen und mit einer Montagehilfe, die die Segmente während des Aushärtens hält. Bei höheren Drehzahlen wirkt die Fliehkraft radial nach außen, und NdFeB überträgt keine Zugspannung. Dann ist eine zusätzliche mechanische Sicherung nötig, etwa eine Bandage aus Glasfaser- oder Kohlefaserband oder eine Hülse aus nicht magnetischem Edelstahl.
Am Umfang müssen sich Nord- und Südpol gleichmäßig abwechseln, jedes zweite Segment wird also umgedreht montiert. Bestimmen Sie die Pole vor dem Kleben mit einem Kompass oder einem Polfinder und markieren Sie jedes Segment. Eine falsche Orientierung oder ungleichmäßige Abstände führen zu Drehmomentschwankungen, spürbarem Rastmoment und magnetischer Unwucht. Nach dem Aushärten lässt sich das nicht mehr korrigieren, ohne den Magneten zu zerstören.
In dieser Kategorie finden Sie Neodym-Segmentmagnete, die senkrecht zur Fläche magnetisiert sind, also gekrümmte Schalen mit einem Pol auf der Außen- und einem Pol auf der Innenseite. Sie sind die Bauform für Rotoren von Elektromotoren, Servoantrieben und Generatoren sowie für Magnetkupplungen. Bei jedem Produkt geben wir Abmessungen und Krümmung, Material und dessen Güte, Magnetisierungsrichtung, Oberflächenbeschichtung und maximale Arbeitstemperatur an, weil bei Segmenten die Geometrie und die Temperaturklasse über die Funktion entscheiden, nicht die höchste angegebene Kraft. Hinter dem Shop steht ein Unternehmen, das industrielle Magnetsysteme selbst entwickelt und fertigt.




