SmCo Ringmagnete – magnetisiert parallel zur Achse

Samarium-Kobalt-Ringmagnete mit einer zur Achse parallelen Magnetisierung sind hochwertige magnetische Elemente für anspruchsvolle Konstruktionsanwendungen, bei denen eine hohe Temperaturbeständigkeit und eine stabile Magnetkraft gefordert sind. Dank der Ausrichtung des Magnetfeldes entlang der Achse der Bohrung ermöglichen sie eine sehr effektive Befestigung um Wellen, Dorne oder andere zylindrische Komponenten bei minimalem Platzbedarf. SmCo-Magnete in dieser Form zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit und eine übliche Betriebstemperatur von bis zu 300 °C aus, wodurch sie sich ideal für den Einsatz in der Automobil-, Luftfahrt- oder Energieindustrie eignen.

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Art.-Nr.: 35007
Samariový magnet mezikruží pr.15x pr.8x3,5 (Počet kusů 1 ks)
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1Verstehen Sie die Magnetisierung parallel zur Achse

Alle Magnete in dieser Kategorie sind parallel zur Achse magnetisiert. Nord- und Südpol liegen also auf den beiden ringförmigen Stirnflächen, die Magnetisierung verläuft durch die Höhe. Der Ring zieht in Richtung seiner Achse und hält mit voller Kraft, wenn er flach mit der Stirnfläche auf Stahl aufliegt.

Um die eigene Achse ist er frei drehbar, ohne dass sich die Wirkung ändert. Das vereinfacht die Montage: Beim Aufschieben auf eine Welle oder beim Verschrauben durch die Mitte zählt nur die richtige Polseite, nicht die Verdrehung.

2Prüfen Sie, ob SmCo für Ihren Fall nötig ist

Ein SmCo-Ring ist deutlich teurer als ein Neodym-Ring gleicher Abmessung und liefert dabei etwas weniger Kraft. Der Aufpreis lohnt sich nur, wenn einer dieser Gründe zutrifft:

  • Hohe Temperaturen, bei denen selbst hitzebeständiges Neodym nicht mehr ausreicht.
  • Feuchte oder chemisch belastete Umgebung, in der eine Beschichtung zur Schwachstelle würde.
  • Hohe Feldstabilität, wenn sich die Kraft über den Temperaturbereich möglichst wenig ändern darf.
  • Rotierende Aufbauten bei Wärme, etwa Magnetkupplungen, Positionsgeber und Antriebe.

Für Verschlüsse, Halterungen und Montage bei Raumtemperatur ist ein Neodym-Ring die stärkere und günstigere Wahl.

3Wählen Sie den Innendurchmesser nach Welle oder Schraube

Der Innendurchmesser entscheidet, was durchpasst, und ist bei Ringen das wichtigste Maß. Prüfen Sie ihn vor der Bestellung gegen Ihr Bauteil und rechnen Sie Spiel ein, damit sich der Ring ohne Gewalt aufschieben lässt.

Wichtig: Das Loch ist zylindrisch und nicht angesenkt. Eine Senkkopfschraube trägt deshalb auf und erzeugt genau den Luftspalt, der die Haftkraft kostet. Verwenden Sie eine Unterlegscheibe, die den Kopf flächig abstützt, oder legen Sie die Konstruktion so aus, dass der Schraubenkopf nicht zwischen Magnet und Gegenfläche liegt. Die genauen Maße finden Sie bei jedem Produkt in den Parametern.

4Beachten Sie: Das Loch kostet Kraft

Ein Ring hält weniger als ein massiver Zylinder mit demselben Außendurchmesser, weil in der Mitte Material fehlt, und zwar genau dort, wo das Feld am dichtesten wäre. Je größer der Innendurchmesser im Verhältnis zum Außendurchmesser, desto deutlicher fällt die Kraft ab.

Bei SmCo wiegt das doppelt, weil der Werkstoff ohnehin etwas unter Neodym liegt und zugleich teurer ist. Wählen Sie den Innendurchmesser deshalb nur so groß wie nötig und vergleichen Sie nie über den Außendurchmesser, sondern immer über die angegebene Haftkraft.

5Montieren Sie spannungsfrei und temperaturfest

Samarium-Cobalt ist der sprödeste der gängigen Magnetwerkstoffe und verträgt keine Zugspannung. Bei einem Ring geht der Bruch typischerweise vom Loch nach außen.

  • Schraube nur so fest anziehen, dass der Ring sicher sitzt, nie mit Kraft.
  • Immer eine Unterlegscheibe oder Kunststoffscheibe unter den Schraubenkopf legen.
  • Die Auflagefläche muss plan sein, sonst verkantet der Ring und bricht.
  • Schonender ist das Aufkleben mit temperaturbeständigem Zweikomponenten-Epoxidkleber.

Prüfen Sie die Temperaturangabe des Klebstoffs gesondert. Ein SmCo-Ring, der mehrere hundert Grad aushält, nützt wenig, wenn sich der Kleber bei 80 °C löst.

6Achten Sie auf Polung und Handhabung

Sollen sich zwei Ringe anziehen, müssen die einander zugewandten Seiten ungleiche Pole haben. Markieren Sie die Seiten vor der Montage, im verschraubten oder verklebten Zustand lässt sich das nicht mehr korrigieren, ohne den teuren Magneten zu zerstören. Oft genügt auch ein Ring gegen ein einfaches Stahlgegenstück, dann spielt die Polung keine Rolle.

SmCo wird meist unbeschichtet geliefert, weil er von Natur aus korrosionsbeständig ist. Genau das ist sein Vorteil gegenüber Neodym: Es gibt keine Schicht, die abplatzen und zum Korrosionsherd werden könnte.

Tipp: Lassen Sie zwei SmCo-Ringe nie frei zusammenschnappen, die Kanten brechen sofort ab. Schieben Sie gestapelte Ringe seitlich über eine Tischkante ab, statt sie auseinanderzuziehen, und halten Sie Magnete fern von Kindern, von Elektronik, Zahlungskarten und Herzschrittmachern.

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Häufige Fragen zu SmCo Ringmagneten

Nord- und Südpol liegen auf den beiden ringförmigen Stirnflächen, die Magnetisierung verläuft also durch die Höhe. Der Ring zieht in Richtung seiner Achse und hält mit voller Kraft, wenn er flach auf Stahl aufliegt. Um die eigene Achse ist er frei drehbar, ohne dass sich die Wirkung ändert, was das Aufschieben auf eine Welle und das Verschrauben durch die Mitte vereinfacht.

Wenn Temperatur, Korrosion oder Feldstabilität den Ausschlag geben. SmCo arbeitet weit oberhalb der Grenze von Neodym, ist auch ohne Beschichtung korrosionsbeständig und behält seine Kraft über den Temperaturbereich deutlich konstanter. Das ist besonders bei rotierenden Aufbauten wie Magnetkupplungen und Positionsgebern wichtig. Bei gleicher Abmessung liefert er allerdings etwas weniger Haftkraft und kostet mehr, weshalb bei Raumtemperatur Neodym die bessere Wahl ist.

Weil in der Mitte Material fehlt, und zwar genau dort, wo das Feld am dichtesten wäre. Je größer der Innendurchmesser im Verhältnis zum Außendurchmesser, desto stärker fällt die Haftkraft ab. Wählen Sie das Loch deshalb nur so groß wie nötig. Brauchen Sie an dieser Stelle maximale Kraft und ist die Durchführung nicht zwingend, ist ein massiver SmCo-Zylinder die stärkere Lösung. Vergleichen Sie nie über den Außendurchmesser, sondern über die angegebene Haftkraft.

Nur so fest, dass der Ring sicher sitzt. Samarium-Cobalt ist der sprödeste der gängigen Magnetwerkstoffe und reißt unter Zugspannung, wobei der Bruch typischerweise vom Loch nach außen verläuft. Legen Sie immer eine Unterlegscheibe oder Kunststoffscheibe unter den Schraubenkopf, damit sich die Kraft flächig verteilt, und achten Sie auf eine plane Auflagefläche. Schonender ist das Aufkleben mit temperaturbeständigem Zweikomponenten-Epoxidkleber.

In der Regel nicht. Samarium-Cobalt ist von Natur aus sehr korrosionsbeständig und wird deshalb meist unbeschichtet geliefert. Bei Neodym ist die Ni-Cu-Ni-Schicht dagegen die Schwachstelle, denn eine abgeplatzte Kante wird zum Korrosionsherd, und bei Ringen ist gerade die Lochkante gefährdet. Für feuchte und chemisch belastete Umgebungen entfällt dieses Risiko bei SmCo vollständig.

Ja, etwa in Magnetkupplungen oder als Verschluss. Achten Sie auf die Polung: Die einander zugewandten Seiten müssen ungleiche Pole haben, sonst stoßen sich die Ringe ab. Markieren Sie die Seiten vor der Montage, denn im verklebten oder verschraubten Zustand lässt sich das nicht mehr korrigieren, ohne den teuren Magneten zu zerstören. Oft genügt auch ein Ring gegen ein einfaches Stahlgegenstück, dann spielt die Polung keine Rolle.

MAGSY Spezialist für Magnete und Magnettechnik

In dieser Kategorie finden Sie SmCo Ringmagnete, die parallel zur Achse magnetisiert sind, also mit den Polen auf den ringförmigen Stirnflächen. Sie sind die Wahl, wenn der Magnet über eine Welle geschoben oder durch die Mitte verschraubt werden soll und dabei hohe Temperaturen, aggressive Umgebungen oder eine stabile Feldstärke im Spiel sind, etwa in Magnetkupplungen, Positionsgebern und Industrieantrieben. Samarium-Cobalt ist auch ohne Beschichtung korrosionsbeständig, wodurch die bei Ringen besonders gefährdete Lochkante kein Schwachpunkt wird. Bei jedem Produkt geben wir Außendurchmesser, Innendurchmesser, Höhe, Haftkraft und maximale Arbeitstemperatur an.

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