Magnetbänder
In unserem E-Shop können Sie zwischen zwei Arten flexibler Magnetbänder wählen: selbstklebende Magnetbänder und farbige Magnetbänder. Magnetbänder werden aus einer Mischung von Gummi oder Kunststoff sowie Ferrit- oder Neodym-Pulver hergestellt. Dadurch entsteht ein flexibler Magnet, der sich auf jede beliebige Länge und Form schneiden lässt. Wenn Sie größere Formate suchen, sehen Sie sich bitte unsere Kategorie der Magnetfolien an.
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1Entscheiden Sie zuerst: einfaches Band oder Klebeband
Das ist die wichtigste Weiche, und sie wird häufig falsch gestellt:
- Einfaches Magnetband ist auf beiden Seiten unbeschichtet. Es haftet mit einer Seite direkt am Stahl und lässt sich beschriften oder bekleben. Das ist die Wahl für Kennzeichnungen, die an einer Metallfläche hängen.
- Magnetisches Klebeband trägt auf einer Seite einen Klebestreifen. Es wird auf ein anderes Objekt geklebt, etwa auf Holz, Kunststoff, Karton oder eine Fensterleiste, und macht dieses magnetisch.
Kleben Sie die selbstklebende Seite nie direkt auf den Stahl. Die Klebeschicht liegt dann zwischen Band und Metall und wirkt als Abstandshalter, der einen großen Teil der Haftkraft vernichtet.
2Prüfen Sie bei zwei Bändern die Polung
Ein häufiger und teurer Irrtum: Zwei beliebige Magnetbandstücke halten nicht automatisch aneinander. Magnetband ist in schmalen Streifen abwechselnd magnetisiert. Damit sich zwei Stücke anziehen, müssen die Polstreifen zueinander passen. Passen sie nicht, gleiten die Bänder aneinander ab, statt zu halten.
Praktische Regel: Nehmen Sie beide Stücke aus derselben Rolle und legen Sie sie Vorderseite auf Vorderseite, wobei ein Stück um 180 Grad gedreht wird. So treffen die Streifen aufeinander. Testen Sie das vor dem Ablängen und Verkleben, nicht danach.
Deutlich einfacher ist die Kombination Magnetband gegen Stahlblech: Stahl wird immer angezogen, unabhängig von der Orientierung.
3Wählen Sie Breite und Dicke nach der Belastung
Bei Bändern zählt die Haftkraft je laufendem Meter, nicht je Stück. Als Orientierung:
- Schmale, dünne Bänder für Kennzeichnungen, leichte Schilder und Bastelarbeiten.
- Breitere oder dickere Bänder für Fliegengitter, Vorsatzfenster, Abdeckungen und alles, was regelmäßig geöffnet wird.
- Farbige Bänder zusätzlich als Farbcodierung in Lager, Werkstatt und Planung.
Faustregel: Reicht die Haftkraft nicht, verlängern Sie zuerst das Band, bevor Sie zu einem stärkeren greifen. Weil die Kraft mit der Länge wächst, ist ein längerer Streifen meist die günstigere Lösung.
4Kleben Sie sorgfältig und geben Sie Zeit
Bei selbstklebenden Bändern gibt fast immer die Klebefläche zuerst nach, nicht die magnetische Verbindung. Halten Sie deshalb diese Reihenfolge ein:
- Untergrund reinigen und mit Isopropanol oder Spiritus entfetten, keine Seifenlösung.
- Bei Raumtemperatur kleben, ideal zwischen 18 und 25 °C.
- Schutzfolie erst kurz vor dem Anbringen abziehen und das Band kräftig andrücken.
- Die Verbindung 24 Stunden aushärten lassen, bevor sie belastet wird.
Auf porösen Untergründen wie Rohholz, Raufaser oder Gips hält kein Klebeband zuverlässig. Grundieren, lackieren oder mechanisch befestigen.
5Schneiden und verlegen Sie ohne Spannung
Magnetband lässt sich mit einer Schere oder einem Cuttermesser ablängen, Sie brauchen also keine Sonderlängen. Messen Sie erst und schneiden Sie dann, denn ein zu kurzes Stück lässt sich nicht mehr verlängern.
Verlegen Sie das Band ohne Zug und ohne es zu dehnen. Ein gedehnt verklebtes Band zieht sich mit der Zeit zusammen und löst sich an den Enden. Bei Rahmen setzen Sie an den Ecken lieber auf Stoß, statt das Band um die Ecke zu biegen, denn eine scharfe Biegung hebt die Klebefläche an.
6Lagern Sie Bänder locker gerollt
Magnetband ist ein flexibler Verbund aus Kunststoff und magnetischem Pulver. Eng aufgerollt oder geknickt gelagert behält es die Verformung, liegt nicht mehr plan auf und verliert dadurch spürbar an Haftkraft.
Tipp: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Zielfläche wirklich magnetisch ist. Lackierte Stahlflächen halten gut, während Kunststoff, Aluminium, Holz und Edelstahl der Reihe 1.4301 gar nicht halten. In diesen Fällen bringen Sie auf beiden Seiten Band an und achten auf die Polung, oder Sie kleben auf der Gegenseite einen Streifen Stahlblech auf.
Verwandte Kategorien zur Kategorie Magnetbänder
- Magnetische Klebebänder
- Farbige Magnetbänder
- Magnetbänder
- Magnetstreifen
- Magnetfolien
- Selbstklebende Magnetfolien
- Gebräuchliche Magnetfolien
- Farbige Magnetfolien
- Zuschnitte aus einer Magnetfolie
- Magnetfolie 0,5 mm
- Selbstklebende Folie 0,5 mm
- Selbstklebende Folie 1 mm
- Magnetpapier
- Magnetschilder und C-Profile
- Insektennetz
- Magnetverschlüsse
- Flexible Magnettafeln
- Magnetische Klebetafel
- Klebstoff für Magnete
- Magnetisches Befestigungsset
Häufige Fragen zu Magnetbändern
Weil die Polstreifen nicht zueinander passen. Magnetband ist in schmalen Streifen abwechselnd magnetisiert, und nur wenn die Streifen beider Stücke aufeinandertreffen, ziehen sie sich an; sonst gleiten sie ab. Nehmen Sie deshalb beide Stücke aus derselben Rolle und legen Sie sie Vorderseite auf Vorderseite, wobei ein Stück um 180 Grad gedreht wird. Testen Sie das vor dem Ablängen und Verkleben. Einfacher ist die Kombination Magnetband gegen Stahlblech, denn Stahl wird immer angezogen.
Das einfache Band ist beidseitig unbeschichtet und haftet direkt am Stahl; es eignet sich für Kennzeichnungen an Metallflächen. Das magnetische Klebeband hat auf einer Seite einen Klebestreifen und wird auf ein anderes Objekt geklebt, etwa auf Holz, Kunststoff oder Karton, um dieses magnetisch zu machen. Kleben Sie die Klebeseite nie direkt auf Stahl, denn dann wirkt die Klebeschicht als Abstandshalter und kostet einen großen Teil der Haftkraft.
Ja, mit einer Schere oder einem Cuttermesser, Sie brauchen also keine Sonderlängen. Messen Sie erst und schneiden Sie dann, denn ein zu kurzes Stück lässt sich nicht verlängern. Verlegen Sie das Band ohne Zug, denn ein gedehnt verklebtes Band zieht sich mit der Zeit zusammen und löst sich an den Enden. An Ecken setzen Sie besser auf Stoß, statt das Band scharf zu biegen.
Die Haftkraft wird bei Bändern je laufendem Meter wirksam, nicht je Stück: Ein doppelt so langer Streifen hält also etwa doppelt so viel. Reicht die Kraft nicht aus, verlängern Sie deshalb zuerst das Band, bevor Sie zu einer stärkeren Ausführung greifen; das ist meist die günstigere Lösung. Beachten Sie außerdem, dass bei selbstklebenden Bändern in der Praxis fast immer die Klebefläche zuerst nachgibt und nicht die magnetische Verbindung.
Reinigen und entfetten Sie den Untergrund mit Isopropanol oder Spiritus, kleben Sie bei Raumtemperatur zwischen 18 und 25 °C, ziehen Sie die Schutzfolie erst kurz vor dem Anbringen ab und drücken Sie das Band kräftig an. Lassen Sie die Verbindung anschließend 24 Stunden aushärten, bevor Sie sie belasten. Auf porösen Untergründen wie Rohholz, Raufaser oder Gips hält kein Klebeband zuverlässig, dort müssen Sie grundieren, lackieren oder mechanisch befestigen.
Ja, das ist eine der häufigsten Anwendungen. Dabei kommt auf den Rahmen ein selbstklebendes Band und auf das Gitter oder die Scheibe das Gegenstück. Achten Sie unbedingt auf die Polung beider Streifen, sonst hält die Verbindung nicht. Wählen Sie für Elemente, die täglich geöffnet werden, eine breitere oder dickere Ausführung, und rechnen Sie damit, dass die Klebeverbindung auf lackierten Holzrahmen deutlich besser hält als auf unbehandeltem Holz.
In dieser Kategorie finden Sie Magnetbänder als Meterware, in einfacher, selbstklebender und farbiger Ausführung. Sie lassen sich mit Schere oder Cutter auf jedes Maß ablängen und sind die flexible Lösung für Fliegengitter und Vorsatzfenster, Kennzeichnungen, Abdeckungen, Werbetechnik und Bastelarbeiten. Bei jedem Produkt geben wir Breite, Dicke, Ausführung und Haftkraft an. Wichtig zu wissen: Bei Bändern wächst die Haftkraft mit der Länge, und wenn zwei Bandstücke aneinander halten sollen, müssen ihre Polstreifen zueinander passen. Bei größeren Abnahmemengen bieten wir Mengenpreise.




